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Bewerbung Kirche St. Michael in Suderwick als „Historischer Ort der Gemeinschaft“
/in BerichtDer Heimatverein Suderwick bewirbt sich beim Bund Heimat und Umwelt, die Kirche als Versammlungsort besonderer Art auszuzeichnen.
Seit nun mehr als 15 Jahren ernennt der Bund Heimat und Umwelt (BHU) das Kulturdenkmal des Jahres, um auf bedeutende und schützenswerte Kulturlandschaftselemente aufmerksam zu machen und diese in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Für 2021 wurden „Historische Orte der Gemeinschaft“ als Kulturdenkmal des Jahres ausgewählt. Bei diesen Orten kann es sich zum Beispiel um Wirtshäuser, Pfarrhäuser, Vereinshäuser, Kleingärten, Dorflinden oder Festplätze handeln, die schon in vergangener Zeit bedeutende Versammlungsorte waren. Der Heimatverein Suderwick hat sich um eine Auszeichnung für die Kirche St. Michael in Suderwick beworben.
Einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturdenkmäler leisten Engagierte vor Ort. Die Arbeit zahlreicher ehrenamtlicher Vereine und Initiativen hilft dabei, das materielle und immaterielle Kulturerbe zu erhalten. Denn erst durch die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger können in Zusammenarbeit mit dem BHU und seinen Landesverbänden historische Gebäude, Denkmäler und bedeutsame Orte der Vergangenheit bewahrt und geschützt werden. Dieses Engagement möchte der BHU würdigen.
In diesem Sinne hat sich auch der Heimatverein für Objekte in Suderwick eingesetzt. So u.a. auch für die kath. Kirche St. Michael, die 1765. Sie wird natürlich in erster Linie von der Kirchengemeinde erhalten und verschönert. Doch einiges hat auch der Heimatverein dazu beigetragen, dass sie insbesondere von Besuchern besser wahrgenommen wird. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie seit der Reformation ein Ort für deutsche und niederländische Katholiken ist, nur wenige Meter von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt steht und seit dem ersten Weltkrieg drei trennende Grenzzäune und von 1949 bis 1963 eine Zeit der Abtrennung an die Niederlande überstehen musste. Noch heute ist sie wie eh in guten wie auch in schlechten Zeiten ein Ort vieler Begegnungen von Menschen von beiden Seiten der Grenze. Sie wird es hoffentlich noch lange bleiben. Das unterscheidet sie wesentlich von anderen Kirchen.
Der Heimatverein Suderwick hat sich deshalb beim BHU um eine Auszeichnung für die Kirche St. Michael beworben, obwohl Kirchen eigentlich nicht im Focus des Wettbewerbs stehen. Wir wollen erreichen, dass die Michaelskirche eine Plakette bekommt, die sie als Kulturdenkmal des Jahres auszeichnet. Diese würden wir dann neben der vom Heimatverein vor vielen Jahren bereits initiierten Denkmalplakette anbringen, die seitlich vom Haupteingang hängt. Da außerdem ausgewählte Orte im bundesweiten Newsletter des BHU vorgestellt sowie in einem Kalender und einem Flyer zum Thema veröffentlicht werden, erreichen wir, dass noch mehr Menschen sich für das historische Gebäude und die künstlerisch wertvolle Gestaltung des Innern der Kirche interessieren und zum Betrachten und Besinnen aufsuchen.
Lesen Sie hier unsere Bewerbung
Bewerbung St. Michael Suderwick als Historischer Ort der Gemeinschaft (download)
Sehen Sie hier weitere „Impressionen von der Michaelskirche gestern und heute“
Die Fotos stammen von Joop van Reeken, Bernd Brennemann und aus der Sammlung von Ben Maandag.
Zur Kirche St. Michael siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michael_(Suderwick)
„Die Grenze blüht“ für 75 Jahre Frieden und Freiheit
/in BerichtVideo und Fotos zeigen schöne Impressionen (Stand April 2020)
Wegen der Bedrohung durch das Coronavirus mussten fasst alle Veranstaltungen aus Anlass „75 Jahre Frieden und Freiheit“ verschoben oder abgesagt werden. Das ist sehr schade, weil sich viele Dinxperloer und Suderwicker hierfür schon kreativ und tatkräftig eingebracht haben sich darauf freuten, zum ersten Mal gemeinsam die „Bevrijding“ zu feiern.
Schön und tröstlich ist, dass wenigsten die Blütenpracht der im Herbst 2019 auf der Grenze zwischen den Grenzsteinen an der Keupenstraat gepflanzten 18.500 Blumenzwiebeln (hiervon 3.500 von deutschen und niederländischen Kindern, s. hierzu www.heimatvereinsuderwick.de/27-suderwicker-und-dinxperloer-kinder-pflanzten-blumen) die Menschen erfreuen. Das Blütenmeer soll ja ausdrücken, dass man die Schrecken des Krieges nicht vergisst, die Grenze heute kein Hindernis mehr ist und man sich schon lange über die Grenze hinweg gut versteht.
Damit es auch im Sommer blüht, wird noch der gesamte Rand der Keupenstraat vom Aaltenseweg bis zum Hahnenpatt auf einer Länge von rd. 600 Metern zwischen den den Grenzsteinen und den ebenfalls neu angelegten Hainbuchenhecken mit Sommerblumen eingesät. Zum Blühen gebracht haben den bisher trostlosen Grenzsteifen mit Hilfe der Kinder und weiteren Helfern der Heimatverein Suderwick, die Stichting Bewaar ‚t Olde Dinxperlo, Dinxpers Belang und die Bürgerinitiative Dinxperwick. Wir danken der Gemeinde Aalten und der Stadt Bocholt für die finanzielle Unterstützung dieses schönen Projektes.
Wo Blumen blühen lächelt die Welt! Lächeln auch Sie und freuen Sie sich, wenn Sie sich dieses wunderschöne Video von Melanie Steffens und einige Impressionen auf Fotos von Verena Winter van Reeken und Bernd Brennemann anschauen.
Seien wir dankbar für Frieden und Freiheit!
Kampf um den Heelweg im März 1945
/in BerichtIn der Karwoche 1945 kämpften alliierte und deutsche Truppen um den Heelweg, der Grenzstraße zwischen Dinxperlo und Suderwick. Das Bocholter-Borkener Volksblatt berichtet am 30. März 2020, auf den Tag genau 75 Jahre später, über zwei persönliche Schicksale.
Landschaftsverband Westfalen-Lippe bietet kostenlos Filme zum Downloaden an
/in BerichtDie Geschäftsstelle des Westfälischen Heimatbundes ist damit einverstanden, dass auch die Besucher unserer Webseite darüber informiert werden, dass und wie man sich kostenlos Dokumentationen u.a. zur Region und Geschichte Westfalens anschauen kann. Hierfür bedanken wir uns bei der Geschäftsstelle und insbesondere beim Landschaftsverband. Hier der Text des Landschaftsverbandes hierzu:
Die Schlagzeilen über die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 bestimmen seit Wochen die Berichterstattung. Die Ausbreitung des Coronavirus verändert unseren Alltag einschneidend. In dieser schwierigen Situation gibt es immer wieder auch Solidaritätsbekundungen und Hilfsangebote innerhalb der Bevölkerung quer durch alle Altersgruppen.
Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) macht mit seinem LWL-Medienzentrum für Westfalen nun ein besonderes Angebot. Eine große Anzahl an Filmen steht seit dieser Woche im Download-Bereich des Westfalen Medien Shops frei für Sie zur Verfügung. Damit reagiert der LWL darauf, dass auch in der Region Westfalen das öffentliche und private Leben derzeit stark eingeschränkt ist. Museen und Kinos werden geschlossen, Theateraufführungen und Konzerte abgesagt, Vereinsaktivitäten eingestellt. Weite Teile des kulturellen Lebens kommen erst einmal zum Erliegen.
Der LWL möchte allen Menschen in Westfalen in dieser Zeit kostenfrei ein Stück westfälischer Kultur nach Hause liefern. Das Angebot umfasst rund 100 Dokumentationen, Kurzfilme und Reportagen zur Region und Geschichte Westfalens. Lassen Sie sich überraschen und stöbern Sie doch einmal.
Interessierte finden hier das gesamte Filmangebot: http://westfalen-medien-shop.lwl.org/download-medien/
Der Heimatverein Suderwick lädt ein zu Fahrradtouren in 2020
/in Berichtmit Arnim, Bernhard, Hans-Gerd und Klaus
Termine: jeden 1. Dienstag im Monat von April – Oktober
7. April,5. Mai,2. Juni,7. Juli, 4. August, 1. September, 6. OktoberStart: 14.30 Uhr Dorfplatz Suderwick, Sporker Straße
Das Fahrtempo liegt richtet sich nach den Radfahrern ohne Elektrounterstützung und liegt voraussichtlich bei etwa 15 Km pro Stunde
Rückfragen: Tel. 02874 – 45644, 1237, 4062 oder 2319
Regeln für die Fahrradtouren des Heimatvereins Suderwick
Viel Spaß und Vergnügen wünscht Ihnen Ihr Heimatverein Suderwick
Geschichte der Suderwicker Zollstellen
/in BerichtAuf der Titelseite ist das erste Suderwicker Zollamt abgebildet, das am Heelweg stand und 1830 seinen Betrieb aufnahm.
Die Oberfinanzdirektion Münster hat vor Jahren ein Buch über die Zollstellen im Bezirk der Oberfinanzdirektion Münster herausgegeben. Hierunter fielen auch die Zollstellen Suderwick-Ost und Suderwick-West (Brüggenhütte). Neben dem Grenzlandmuseum Dinxperlo hat auch der Heimatverein für dieses Buch Fotos zur Verfügung gestellt. Freundlicherweise sind die Oberfinanzdirektion Münster und der Autor Jörg Räker damit einverstanden, dass wir die Kapitel über die beiden Zollstellen in Suderwick auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen. Hierfür bedankt sich der Heimatverein Suderwick ganz herzlich.
Informieren Sie sich gerne und schmunzeln Sie beim Lesen der Geschichte, wie ein ehemaliger Zollvorsteher einem katholischen Missionar erklärt hat, dass schmuggeln doch eine Sünde ist, und dieser dies den Suderwickern in einer Predigt hierüber bewusst gemacht hat.
Das Bild auf der Titelseite zeigt übrigens das erste deutsche Zollamt in Suderwick, das seit etwa 1830 am Heelweg stand und in dem bis zur Abtretung von Suderwick-West an die Niederlande in 1949 die Zollkontrollen für den Grenzübertritt stattfanden.
1 – Titelseite – Die Zollstellen im Bezirk der Oberfinanzdirektion Münster
Zum lesen bitte Titel klicken
2 – Vorwort
Zum lesen bitte Titel klicken
3 – Zollamt Suderwick (Suderwick-Ost)
Zum lesen bitte Titel klicken
4 – Zollamt Suderwick (Suderwick-Ost) Teil 2
Zum lesen bitte Titel klicken
5 – Zollzweigstelle Brüggenhütte (Suderwick-West)
Zum lesen bitte Titel klicken
Quelle: Jörg Räker – Zollamtsrat beim Hauptzollamt Dortmund im Dezember 2015
„Björn Freitag kocht grenzenlos köstlich“ in Suderwick
/in BerichtThema: Kulinarische Unterschiede auf beiden Seiten der Grenze
Im vergangenen Jahr drehte eine für den WDR tätige Produktionsfirma im Grenzgebiet von Suderwick und Dinxperlo an zwei Tagen an verschiedenen Stellen einen Filmbeitrag für die neue Kochserie „Björn Freitag kocht grenzenlos köstlich“. Unterstützt wurden sie dabei durch den Heimatverein Suderwick, der u.a. Kontakte zu Menschen und zu regionalen Erzeugern in den beiden Orten herstellte. Seine Kenntnisse der örtlichen Grenzsituation waren ebenfalls sehr hilfreich. Neben der Grenzthematik im Allgemeinen ging es vor allem auch um die kulinarischen Vorlieben der Bevölkerungen, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Rezepte auf beiden Seiten der Grenze.
In der ersten Ausstrahlung einer neuen Kochserie mit dem TV-bekannten Sternekoch Björn Freitag kocht Erika Steffens aus Suderwick in der Küche ihrer Tochter Melanie „Suderwicker Dicke Bohnen“, während der Fernsehkoch ein Gericht mit den deutschen Dicken Bohnen und niederländischen Braunen Bohnen kreiert. Unterstützung bekommen beide von der ebenfalls fernsehbekannten Ernährungswissenschaftlerin Anja Tanas. Sie nimmt die regionalen Produkte unter die Lupe. Mit dabei ist auch Caspar van Hal aus Voorst, der in seiner Restaurantküche typisch niederländisch „Bruine Bohnen“ zubereitet hat und in der Suderwicker Küche hilft und zur guten Laune des Kochteams beiträgt.
Bei den Menschen in Suderwick und Dinxperlo hat sich Regionalexpertin Johanna Schnüpke umgehört. Wo liegen die Unterschiede und wo die Gemeinsamkeiten? Und was macht die Regionen an den Grenzen so besonders?
Am 19.9.2019 wurde bereits gezeigt, wie Björn Freitag mit Erika Steffens und Caspar van Hall gemeinsam kocht. Diese Sendung, bei der es nur um die „Kocherei“ geht, dauert etwa 9 Minuten. Hier das Video hierzu:
Am 31.1. und 1.2.2020 wurden neben dem Kochen auch noch Aufnahmen und Interviews aus Suderwick gezeigt. Allerdings wurde vorher auch noch gezeigt, wie Björn Freitag an der deutsch-belgischen Grenze kocht. Der Beitrag aus Suderwick kommt zum Schluss. Der Beitrag dauert insgesamt etwa 29 Minuten. Hier das Video über die ausführlichere Sendung:
Erzählungen von Zeitzeugen festhalten, damit erlebte Geschichte nicht in Vergessenheit gerät!
/in BerichtGerne unterstützt der Heimatverein Suderwick ein grenzüberschreitendes Projekt, in dem die Zweigstelle der Stadtbibliothek in Suderwick und die Bibliothek Achterhoekse Poort in Aalten Menschen zu einem Biografieschreibkurs für Zeitzeugen einladen. Wer hat nicht von seinen Eltern Geschichten oder Erinnerungen aus dem 2. Weltkrieg, an die Befreiung und die Zeit danach gehört oder diese selbst noch erlebt? Diese Geschichten sollten aufgeschrieben und für kommende Generationen festgehalten werden. Nachstehend lesen Sie ausführlichere Informationen zu dem Projekt.
75 Jahre Frieden und Freiheit feiern
Biografie Schreibkurs für Zeitzeugen: Erzählungen von Zeitzeugen festhalten, damit erlebte Geschichte nicht in Vergessenheit gerät
Grenzüberschreitendes Kooperationsangebot der Bibliothek Suderwick und der Bibliotheken Achterhoekse Poort
Im nächsten Jahr feiern wir gemeinsam „75 Jahre Frieden und Freiheit“ in der Grenzregion.
Bei der Gelegenheit kooperieren die Bibliothek Suderwick (Zweigstelle der Stadtbibliothek Bocholt) und die Bibliothek Achterhoekse Poort zusammen und organisieren einen vierteiligen Biografie Schreibkurs auf beiden Seiten der Grenze. So möchten die Bibliotheken dazu beitragen, dass die Erlebnisse und Erzählungen von damals nicht in Vergessenheit geraten.
Freiheit ist ein kostbares Gut. Die Erzählungen der Menschen die die Kriegsjahre erlebt haben erinnern uns daran. Die meisten Menschen kennen sicher ein Familienmitglied das vom zweiten Weltkrieg betroffen war. Viele Geschichten wurden bereits erzählt, viele Bücher geschrieben, viele Erinnerungen festgehalten. Aber es gibt immer noch Menschen, die die Erinnerungen ihrer Väter, Omas oder Nachbarn gerne aufgeschrieben hätten. Heute fällt es ihnen mitunter schwer sich zu erinnern oder gemeinsame Gefährten zu befragen.
Es passiert aber auch, dass Menschen zum Ende ihrer Lebenszeit beschließen, ihr Schweigen zu brechen und nun mitteilen möchten, warum Schmerz und Trauer sie am Erzählen gehindert haben. Häufig kommen nicht nur schmerzvolle Erinnerungen zu Tage.
Viele ältere Menschen haben noch lebhafte Erinnerungen wieviel Spaß sie als Kinder hatten, wie sie die Befreiungsfeier und die Nachkriegszeit erlebten. Sie erinnern sich an kanadische Schokolade, an den Zucker der ersten Orange oder die ersten Wörter einer Rede des Bürgermeisters als sie wieder zur Schule gingen.
Biografie-Nachschlagewerk
In den Köpfen vieler älterer Menschen gibt es tausend ungesagte Erinnerungen.
Diese Erlebnisse sind zu wertvoll als dass sie in Vergessenheit geraten sollten. Aus diesem Anlass bietet die niederländisch Dozentin Anna Schimmel einen vierteiligen Biografie Schreibkurs an, der sowohl in der Bibliothek Aalten als auch in der Bibliothek Suderwick stattfindet. In diesem Kurs möchte Anna Schimmel Menschen anregen ihre Erinnerungen
aus dem Zweiten Weltkrieg, an die Befreiung und die Zeit danach festzuhalten. Die Teilnehmer des Biografie Schreibkurses lernen hier ihre Texte selbst aufzuschreiben. Die Referentin unterstützt mit Beispielen und Schreibtipps, hilft beim Formulieren, bei der Gestaltung sowie bei der Findung von Perspektive und Titel. Gemeinsam werden eventuell dazu passende Fotos oder Zeichnungen gesucht.
Als Abschluss des Kurses werden die Biografien zu einem gemeinsamen Erzählband zusammengetragen und als Buchexemplar gebunden. So entsteht ein schönes Biografie-Nachschlagewerk für jeden Kursteilnehmer, einige Exemplare sollen zudem den Bibliotheken in Suderwick, in Aalten und Dinxperlo, dem Nationaal Onderduikmuseum Aalten und dem Heimatverein Suderwick zur Verfügung gestellt werden.
Anmeldungen zum Biografie Schreibkurs
Dieser Kurs richtet sich an Menschen
Termine in der Bibliothek Suderwick:
Mittwoch, 29. Januar / 12. Februar / 26. Februar / 11. März, jeweils in der Zeit 10:00-12:00 Uhr
Termine in der Bibliothek Aalten:
Dienstag, 28. Januar / 11. Februar / 25. Februar / 10. März, jeweils in der Zeit 19:30-21:30 Uhr.
Der Kurs schließt mit einem Besuch im National Onderduikmuseum in Aalten ab. Die Kosten für den vierteiligen Kurs betragen 20,00 EUR, inklusive einem Buchexemplar der entstandenen Texte. Anmeldungen werden in der Bibliothek Suderwick (Bültenhaus) entweder persönlich, telefonisch: 02874/ 90 59 829 oder per E-Mail: subibliothek@mail.bocholt.de entgegen genommen.
Einladung zu einer Baumpflanzaktion
/in BerichtLiebe Naturfreunde,
der Heimatverein Suderwick lädt zu einer größeren Baumpflanzaktion ein. Wer gerne etwas für die Natur tun möchte, ist herzlich eingeladen, am Samstag, den 18. Januar ab 9.30 Uhr am Hof von Achim Vriesen an der Wollstegge 41 mitzuhelfen, eine etwa 300 Meter lange 2-reihige Hecke aus heimischen Bäumen und Sträuchern anzulegen. Gepflanzt werden 1.000 Junggehölze. Das ist eine stattliche Menge und es werden viele Helfer benötigt.
Es ist nun schon länger her, dass wir eine richtig große Fläche bepflanzen konnten. Bei den meisten Anpflanzungen arbeiten wir in einer kleinen Gruppe, weil nur relativ kleine Flächen bepflanzt wurden. Wie viel Spaß man dabei haben kann, zeigt Euch das Filmchen über unsere Pflanzaktion im März 2019.
Wer Lust und Zeit hat, mal ab und zu bei kleineren Pflanzaktionen dabei zu sein, meldet sich gerne bei Johannes Hoven, Tel. 02874 2272.
Foto: Bernd Brennemann / Video: Marketing Service Steffens
„Dinxperwicker“ Vereine pflanzen Hecken auf der Grenze
/in BerichtBei ihrem Vorhaben, die Grenze entlang der Keupenstraat in Dinxperlo im nächsten Jahr zum Blühen zu bringen, sind die vier Vereine Heimatverein Suderwick, Bürgerinitiative Dinxperwick e.V., Stichting Bewaar´t Olde Dinxperlo und Dinxpers Belang ein weiteres Stück vorangekommen.
Nachdem Suderwicker und Dinxperloer Kinder vor Kurzem auf der Grenze bereits 3.500 Blumenzwiebeln gepflanzt haben (das BBV berichtete) und inzwischen weitere 30.000 Blumenzwiebeln maschinell in den Boden eingearbeitet wurden, haben nun Helfer der Vereine ebenfalls auf der Grenze mehrere 10 und 20 Meter lange Hainbuchenhecken gepflanzt. Die Hecken bestehen aus 475 Gehölzen und haben insgesamt eine Länge von 110 Metern. Sie sollen nur 80 cm hoch und streng beschnitten werden. Um das zu erreichen, werden die Helfer der Vereine in den nächsten Jahren auch den regelmäßigen Schnitt der Hecken übernehmen. Dabei muss eine Seite von niederländischem und die andere Seite von deutschem Boden aus gepflegt werden. Auch wieder eine kuriose Situation.
Für die Heckenelemente hat man sich aus gestalterischen Gründen entschieden. Sie ergänzen gut die eckigen Grenzsteine aus unterschiedlichen Epochen und sollen für eine Harmonie entlang der Straße sorgen, auf der vor Jahrhunderten der erste Verbindungsweg zwischen Dinxperlo und Aalten verlief und wo im ersten Weltkrieg ein Grenzzaun die Suderwicker und Niederländer trennte.
Die Aktionen auf der Grenze sind ein Beitrag der vier Vereine zu den Feierlichkeiten aus Anlass 75 Jahre Frieden und Freiheit im nächsten Jahr. Hierfür werden sie im Frühjahr auf der Grenze zwischen den zwölf Grenzsteinen noch einen insgesamt etwa 600 Meter langen Blühstreifen anlegen. Die früher trennende Grenze soll sich im Jubiläumsjahr und danach freundlich und schön präsentieren.
Bilder: Bernd Brennemann