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„Büdeken“ an der Brüggenhütte versetzt und erneuert
/in Bericht– auf einer der neuen Tafeln hat der Heimatverein Suderwick das Leben zwischen zwei Zollsperrbuden beschrieben
Nach der Sanierung der Dinxperloer Mülldeponie Brüggenhütte in 2012 wurde auf dem entstandenen Hügel ein sogenanntes „Büdeken“ mit sechs Informationstafeln aufgestellt. Büdeken nannten die Einwohner früher die Zollsperrbuden, die an den Grenzübergängen Ost (jetzt Sporker Straße) und West (Brüggenhütte) standen. Sie mussten vom Durchgangsverkehr und von den Anwohnern der Grenzstraßen passiert werden, wenn sie den „Heelweg“ oder „Anholtseweg“ Richtung Deutschland verlassen oder von dort zurück zu ihren Wohnungen wollten.
Da die Tafeln am Büdeken auf dem Hügel mehrmals beschädigt wurden, hat es die Gemeinde Aalten an den Fuß des Hügels versetzt. Es steht jetzt neben der Zollschranke, wo es auch hingehört.
Zwei der insgesamt sechs Informationstafeln in niederländischer und deutscher Sprache haben einen neuen Inhalt bekommen. Auf einer der Tafeln hat der Heimatverein Suderwick das Leben zwischen zwei Zollsperrbuden beschrieben und hierfür auch noch ein altes Foto von der Zollabfertigungsstelle „Brüggenhütte“ mitgeliefert. Es wurde kurz vor 1963 aufgenommen, als es die heute um Suderwick herum führende Landstraße 606 (Dinxperloer Straße) noch nicht gab. Der ganze Verkehr zwischen Bocholt und Anholt verlief damals noch über den Dinxperloer Heelweg. Der Neubau einer Umgehungsstraße war seinerzeit eine der Bedingungen des Königreichs der Niederlande für die Rückgabe des in 1949 annexierten westlichen Teils von Suderwick, das bis 1963 unter niederländische Verwaltung gestellt war. Man wollte hierdurch den Heelweg und die damit verbundenen Zollkontrollen entlasten.
Der Inhalt einer Tafel über die „Geschichte der Schlacht um die Brücken“, die in der Osterwoche 1945 zur Befreiung von Dinxperlo und auch Suderwick führte, wurde von einer lokalen Arbeitsgruppe aus Dinxperlo angeliefert. Es handelte sich zum einen um die Brücke über die Bocholter Aa und zum anderen um die Brücke über den Holtwicker Bach. Dieser Bach mündete früher anders als heute etwa hundert Meter westlich der jetzigen Aa-Brücke in den Aa-Strang. Die beiden Brücken lagen damals dicht hintereinander und waren hart umkämpft. An dieser Tafel kann mittels eines QR-Code ein kurzer Film hierüber angeschaut werden.
Das mit neuen Informationstafeln ausgestattete Büdeken ist noch rechtzeitig vor Beginn der Touristensaison 2018 im neuen Glanz fertig geworden. An beiden Grenzübergängen von Suderwick stehen nun zwei moderne „Büdekes“, die u.a. über die Geschichte der Grenze informieren. Übrigens ist geplant, dass auch am Büdeken Sporker Straße eine Zollschranke aufgestellt wird und an alte Zeiten erinnert, die hoffentlich für immer der Vergangenheit angehören.
Ausstellung über die Teppichfabrik und die Fabrikantenfamilie Prins im Grenslandmuseum
/in BerichtJeder in Dinxperlo und Suderwick kennt die Maurits Prinsstraat. Viele wissen auch, dass diese Straße, die früher Stationsstraat hieß, nach Maurits Prins, dem Gründer der Deventer Teppichfabrik benannt ist. Herr Willy te Grotenhuis aus Dinxperlo hat eine Ausstellung über die Teppichfabrik und die Fabrikantenfamilie Prins zusammengestellt, die jetzt im Grenslandmuseum zu sehen ist.
Die letzten Gebäude dieser Fabrik sind vor noch nicht einmal einem Monat abgebrochen worden. Das große Gelände liegt brach. Nur die damaligen Färbereien stehen noch. Die Küchenfabrik Bribus wird dort neue Hallen bauen.
Von 1875 bis 2017 verband die Teppichfabrik und Dinxperlo/Suderwick eine bewegte Geschichte. Über die Fabrik und die Fabrikantenfamilie Prins gibt es viel zu erzählen. Einige Schlagworte sind: Kollektive Krankenversicherung, Dampfmaschine, Elektrizität, Telefonverbindung, Eisenbahnanbindung, beheiztes Schwimmbad, konfiszieren, Verrat, Deportation, Auschwitz, Kaserne, Bombardierungen, Wiederaufbau, Veneta.
Darüber hinaus vermittelt die Ausstellung auch Einblicke in die Teppichherstellung.
Die Ausstellung in Grenslandmuseum zeigt dem Besucher diesen Teil lokaler Geschichte und ist zu sehen vom 3 April bis 31 Mai. Das Museum ist offen dienstags bis samstags von 13.30 bis 16.30 Uhr.
Der Heimatverein Suderwick empfiehlt den Besuch der interessanten Ausstellung.
Weitere Informationen über das Grenslandmuseum siehe www.grenslandmuseum.nl.
Heimatverein Suderwick lädt ein zu Fahrradtouren in 2018
/in BerichtIn den letzten Jahren haben Doris und Alois Hötten für den Heimatverein Suderwick schöne Fahrradtouren angeboten. Da die beiden aus Altersgründen kürzer treten wollten, hat der Heimatverein neue Radfreunde gesucht und gefunden, die ab 2018 Touren anbieten. Klaus Posser, Hand-Gerd Tuente, Arnim Hübers-Kemink und Bernhard Telaar haben sich hierzu bereit erklärt. Der Heimatverein bedankt sich hierfür sehr.
In der Regel werden künftig reine Fahrradtouren ohne Besichtigungen von besonderen Einrichtungen durchgeführt. Nicht bei jeder Radtour ist eine Einkehr vorgesehen. Wenn eingekehrt wird, erfolgt der Verzehr auf eigene Kosten. Es kann nicht immer garantiert werden, dass Kuchen angeboten wird. Man kann sich unterwegs selbst verpflegen und jeder sollte ausreichend Trinkwasser mitnehmen.
Damit die Radtouren schön und möglichst gefahrlos über die Bühne gehen, werden die Teilnehmer gebeten, einige Regeln zu beachten, die diesem Blatt beigefügt sind.
Termine: jeden 1. Dienstag im Monat von April – Oktober (außer im Mai)
3. April, 8. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September, 2. Oktober
Das Fahrtempo liegt richtet sich nach den Radfahrern ohne Elektrounterstützung und liegt voraussichtlich bei etwa 15 Km pro Stunde.
Rückfragen: Tel. 02874 – 45644, 1237, 4062 oder 2319
Regeln für die Fahrradtouren des Heimatvereins Suderwick
Viel Spaß und Vergnügen wünscht Ihnen Ihr Heimatverein Suderwick.
Heimatverein Suderwick und Anholt in Zeitschrift „HEIMAT WESTFALEN“
/in BerichtEs hat uns sehr gefreut, dass die Verbandszeitschrift des Westfälischen Heimatbundes „Heimat Westfalen“ (Ausgabe 1/2018, S. 32, http://www.lwl.org/LWL/Kultur/whb) die vom Heimatverein Suderwick initiierten historischen Wanderungen „Von Grenzstein tot Grenssteen“ als gutes Beispiel aus der Arbeit der Heimatvereine vorstellt. Zu sehen ist dort auch ein Foto, auf dem Wanderer sich über den Wappengrenzstein an der Keupenstraat informieren. Schön, dass der Heimatverein Anholt dafür gesorgt hat, dass die Wanderungen nun schon im dritten Jahr von der Bocholter Aa bis zum Rhein fortgesetzt wurden bzw. noch fortgesetzt werden.
Hier die Aktuelle Ausgabe Heimat Westfalen 1/2018 zum Download (PDF).
Heimatverein Suderwick und NABU Ortsgruppe Suderwick-Spork bitten um Mithilfe
/in Bericht…bei der Anlage von „Totholzhecken“ an den „Suderwicker Tümpeln“ (Ecke „An der Koppel“ / „Das Horsie“) und danach am Wielbach „Im Jägeringshof“
am Samstag, den 24. Februar 2018 ab 9.30 Uhr bis zum Mittag
Liebe Freunde der Natur,
für die „Suderwicker Tümpel“ an der Ecke “An der Koppel“ und „Das Horsie“ hat der Heimatverein eine Patenschaft übernommen. Wir haben die Hecke zum Grünland hin schneiden und 6 Weiden zu Kopfbäumen „schneiteln“ lassen. Die Zweige und Äste wollen wir am Gehölzrand zu einer Totholzhecke zusammentragen.
Auch am Wielbach in Höhe „Im Jägeringshof“ ist die Nordseite beschnitten worden. Das Schnittholz soll dort am Bach entlang abgelegt werden.
Totholz ist für viele Tiere ein wichtiger Lebensraum. Ein falsch verstandener Ord-nungssinn sorgt aber leider dafür, dass „rummelig“ erscheinende herumliegende Äste und Zweige selbst in der Natur von vielen nicht gerne gesehen werden. Wir möchten aber erreichen, dass mehr Totholz in der Natur verbleibt.
Wir würden uns über viele helfende Hände freuen! Wer hat, bringt bitte Astscheren mit. Diese Einladung erfolgt so kurzfristig, weil nicht im Voraus festgelegt werden konnte, wann die Bäume beschnitten werden. Das ist erst heute (21.2.) geschehen.
Vielen Dank und viel Freude beim Einsatz für unsere Natur und Landschaft!
Johannes Hoven (Heimatverein) und Josef Höing (Nabu)
Liebe Suderwickerinnen und Suderwicker
/in BerichtJeden Tag engagieren sich auch in Suderwick Menschen freiwillig für die Gemeinschaft in den unterschiedlichsten Vereinen und Bereichen. Sie tragen mit ihrer aufgewendeten Zeit und Energie zu einem „lebenswerten“ Wohnort bei. Sie sind dabei kreativ, sehen die Ergebnisse ihres Einsatzes und freuen sich hierüber. Sinnvoll seine freie Zeit zu gestalten und dann auch noch für seine unmittelbare Umgebung kommt nicht nur anderen zugute, sondern auch einem selber. Man sieht die Ergebnisse seines Einsatzes und kommt mit Gleichgesinnten zusammen. Das macht zufrieden und stärkt nebenbei den Zusammenhalt der Einwohner.
Auch Sie können sich auf vielfältige Art und Weise einbringen.
Mit diesem Flyer werben wir um Ihre Mitarbeit und Unterstützung für den Heimatverein und damit für Suderwick.
Werden auch Sie aktiv für ein schönes und interessantes Dorf mit Zukunft!
Der Heimatverein hat schon viel bewegt;
– es ist noch mehr möglich
Der Heimatverein Suderwick engagiert sich für die Heimat- und Kulturpflege in Suderwick. Er setzt sich u.a. für die „Dorfverschönerung“ und vor allem für die Zukunft der Dorfgemeinschaft ein. Das gute Miteinander mit den niederländischen Nachbarn in Dinxperlo ist ein großes Anliegen. Die ursprünglich trennende Grenze ist kein Problem mehr. Sie bietet viele Möglichkeiten und Chancen. Dank der Initiative des Heimatvereines sind schon viele grenzüberschreitende Projekte und Aktionen entstanden. Viele Ideen warten noch darauf, umgesetzt zu werden.
Was haben wir schon erreicht?
Wir setzen uns schon seit mehr als 30 Jahre für die Landschaft und Natur ein. So fanden jährlich Pflanzaktionen statt, wurden Kleingewässer angelegt und Vogelnistkästen gebaut und betreut. Die Bronzefigurengruppe „Wenn der Zöllner mit dem Schmuggler…“ auf dem Dorfplatz und vor der Volksbank sind durch unseren Einsatz gekommen. Das Backhaus mit Picknickplatz, die Pütte und der Bienenstall am Weg „Lange Fohre“, Strohbarg auf „Tenbensel“ sind weitere sichtbare Beispiele unserer Arbeit.
Mit den gelben Markierungen des Grenzverlaufs, der Zollschranke an der„Brüggenhütte“, der Weltkugel, dem „Grenzbüdeken“ an der Sporker Straße, der Europafahne am Grenzweg heben wir heraus, was uns geprägt hat: die Grenze.
Viele andere Aktivitäten und Veranstaltungen finden Sie unter www.heimatvereinsuderwick.de oder kennen Sie vielleicht aus Zeitungsberichten.
Mit bisher relativ wenigen aktiven Vereinsmitgliedern haben wir schon viel erreicht. Was wäre noch alles möglich, wenn auch Sie mitmachen würden?
Was bieten wir Ihnen?
Im Nebengebäude vom Edeka-Markt am Dorfplatz haben wir dank der Unterstützung der Familie Harmeling einen Treffpunkt, den man für viele Aktivitäten nutzen kann.
Im „Surkse Backhüs“ wird Brot gebacken.
In einem ehemaligen Melkstall ist eine Werkstatt eingerichtet, wo gezimmert und gebastelt werden kann.
Sie können sich an unseren jährlichen Pflanzaktionen beteiligen oder eine Patenschaft für ein Stück Natur übernehmen.
Sie können für eine saubere Landschaft sorgen oder Projekte wie „Surkse Backhüs“, „Bienenstall“ oder „Strohbarg“ mit betreuen.
Sie können sich in unserer Fotogruppe einbringen.
Leider nicht mehr aktiv ist eine Fahrradgruppe. Sie könnte mit Ihrer Hilfe wieder zum Leben erweckt werden.
Auch die Suderwicker Ortsgeschichte wartet darauf, noch mehr erkundet zu werden. Man könnte sich gemeinsam mit Familienforschung beschäftigen.
Ebenfalls könnten Sie mit Gleichgesinnten Kulturangebote organisieren.
Vielleicht haben Sie Interesse, unsere noch ausbaufähige Internetseite kreativ mit zu gestalten.
Es gibt noch viele Bereiche, für die es einem auch persönlich viel bringt, aktiv zu sein.
Was wünschen wir uns?
Voraussetzung für eine weiterhin gute Zukunft von Suderwick und auch des Heimatvereines ist, dass sich Menschen finden, die sich hierfür einsetzen.
Wir wollen sowohl Senioren, wie auch jüngeren Menschen und Familien Raum für Gestaltung, Ideen und Initiativen bieten! Kurzum: Wir suchen noch Leute, die sich bei uns für Suderwick engagieren.
Über eine Mitgliedschaft (Beitrag jährlich 6 €) würden wir uns zwar freuen, jedoch ist uns in erster Linie an Ihrem persönlichen Einsatz für Suderwick gelegen. Bringen Sie sich gerne mit Ihren Ideen, Fähigkeiten und Neigungen ein. Entscheiden Sie dabei selber, mit welcher Intensität und in welchen zeitlichen Umfang Sie das tun wollen. Wir wollen niemanden bedrängen oder gar überfordern.
Dieser Flyer möge auch unsere Mitglieder ansprechen, sich verstärkt für eine aktive Mitarbeit zu entscheiden.
Sind Sie neugierig geworden oder haben wir bei Ihnen Interesse geweckt?
Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie noch Fragen haben oder sich engagieren wollen.
Verantwortlich: Johannes Hoven, Osterhofweg 2, Tel. 02874 22 72
Grenzsteinwanderungen werden in 2018 fortgesetzt
/in BerichtWas in 2016 im Rahmen des Jubiläums „250 Jahre Grenze zwischen Westfalen und dem Herzogtum Gelderland“ in Suderwick/Dinxperlo an der Brüggenhütte als erste Grenzsteinwanderung begann, findet in 2018 eine Fortsetzung. Damals war Initiator der Heimatverein Suderwick, der die Heimatvereine auf beiden Seiten der Jubiläumsgrenze dafür begeistern konnte, die Wanderungen entlang der 186 Wappengrenzsteine aus 1766 gemeinsam zu organisieren. An der sechsten Etappe von Zwillbrock bis Oldenkotte in 2017 nahmen sage und schreibe 1.400 Wanderinnen und Wanderer teil!
Diesmal war es der Heimatverein Anholt, der die Idee aufgegriffen hat und gemeinsam mit niederländischen Nachbarvereinen die erfolgreichen Wanderungen entlang von Grenzsteinen nun in die andere Richtung „Von der Bocholter Aa bis zum Rhein“ fortsetzt. Die dort stehenden Grenzsteine haben eine andere Geschichte und die Landschaft ist auch eine andere als entlang der münsterschen Grenze.
Gestartet wird am 21. Januar wiederum an der „Zollschranke Brüggenhütte“ in Suderwick/Dinxperlo. Die letzte Etappe zwischen Beek und dem Rhein wird allerdings erst in 2019 organisiert. Geht es in 2020 weiter über den Rhein bis ins Limburger Land oder entlang der Provinz Overijssel Richtung Nordsee? Alles ist möglich.
Der Heimatverein Suderwick wünscht dem Heimatverein Anholt, dem Comite Leefbarheid Megchelen, der Vereniging Leefbarheid Netterden und dem Heemkundekring Bergh erfolgreiche Wanderungen und eine gute Resonanz bei den Teilnehmern.
Hier geht es zum Flyer des Heimatvereins Anholt mit Informationen über die Grenzsteinwanderungen.
„Kommiesenpörtkes“ erinnern an Grenzgeschichte im ländlichen Bereich
/in BerichtDer Heimatverein Suderwick hat in Zusammenarbeit mit der Stichting Bewaar´t Olde Dinxperlo auf der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Suderwick und Dinxperlo ein weiteres „Denkmal der Grenzgeschichte“ aufgestellt. An der Einmündung der „Keupenstraat“ in den „Aaltenseweg“ erinnern nun sogenannte „Kommiesenpörtkes“ an das spannende Katz- und Mausspiel zwischen Zöllnern und Schmugglern in Zeiten, als insbesondere an der unübersichtlichen Grenze zwischen entlegenen Bauernhöfen der Schmuggel mit Vieh blühte.
Die „Kommiesenpörtkes“ am ursprünglichen Standort
Um den Zöllnern (im Volksmund Kommiesen genannt) Kontrollgänge entlang der „grünen“ Grenze zu ermöglichen, waren auf der deutschen Seite die Bauern verpflichtet, ihnen einen ungehinderten Durchgang durch eingezäunte Wiesen zu ermöglichen. Hierfür bauten sie entweder Pforten (Pörtkes) oder Übersteige. Zwei der Kommiesenpörtkes standen noch bis 2014 auf der Suderwicker Seite des Grenzbachs „Snijders Veerbeek“ auf den Wiesen des Bauern Hoven. Sie wurden von der Werkgruppe des Heimatvereins dort abgebaut und renoviert. Sie dürften mindestens 60 Jahre alt oder noch einiges älter sein, denn Johannes Hoven erinnert sich noch an Zeiten, als er als kleiner Junge durch diese Holztore entlang des Baches lief. Da war er noch nicht begradigt wie heute und bildete eine natürliche und spannende Grenze.
Die Werkgruppe bereitet den Abtransport von ihrer Werkstatt zur Keupenstraat vor
Nur etwa 200 Meter von der Stelle, wo sie früher gestanden haben, bekamen sie nun an der Ecke Keupenstraat / Aaltenseweg auf der Grenze eine neue Funktion.
Der genaue Standort wird festgelegt
Sie machen ein Stück Grenze erlebbar, denn man kann durch sie hindurchgehen, wie früher die Zöllner es auch taten. Eine Tafel mit Text und einem Foto von ihnen an ihrem Originalstandort informiert über ihre ursprüngliche Bestimmung. Auch wurde ein oft gebräuchlicher Übersteig über einen Drahtzaun angelegt.
Erwin Deckers testet, ob es funktioniert
Ob sich an diesen Pforten früher wirklich schon mal Zöllner und Schmuggler begegnet sind, ist zu vermuten. Im ländlichen Bereich wurden nämlich oft Schweine oder Kühe und das für sie benötigte Futter auf die Seite der Grenze gebracht, wo die Preise günstiger waren. Gerne wird heute noch erzählt, dass auch Zöllner mitgeholfen haben sollen, Vieh auf die „richtige Seite“ der Grenze zurückzutreiben, wenn es angeblich aus den Wiesen ausgebrochen war.
Renoviert wurden die Holztörchen der Werkgruppe des Heimatvereins Suderwick. Beim Aufbauen wurden sie von Helfern der Stichting Bewaar´t Olde Dinxperlo unterstützt. Ein weiteres noch vorhandenes „Kommiesenpörtken“ wird künftig im Grenslandmuseum Dinxperlo zu sehen sein.
Es ist geschafft. Die Kommiesenpörtkes stehen an neuer Stelle
Foto’s: Angelika Hoven und Bernd Brennemann
Zum Heimatkalender Suderwick 2018
/in Berichtdie letzten Monate haben uns wieder viele neue Bilder aus unserer Grenzregion beschert, nicht zuletzt bei der Septemberkunst-Route 2017; hierbei hat zum ersten Mal die Stadt Bocholt offiziell teilgenommen, nachdem bereits 2015 sieben Künstler/innen aus Bocholt und Umgebung unter über 80 aus dem Raum Aalten-Dinxperlo mitgewirkt hatten. Künstlerinnen und Künstler aus Dinxperlo und Suderwick waren und sind von Beginn an, also seit 2009, bei der Septemberkunst-Route dabei. Ein weiteres wichtiges Ereignis der letzten Monate war das Setzen der Ortsschilder „Dinxperwick“ am Brückendeich und an der Sporker Straße, also an der westlichen und östlichen Einfahrt zu Dinxperlo und Suderwick. Dieses Ereignis wurde auch auf regionalen Internet-Plattformen wahrgenommen und fand sogar auf der Anzeige-Doppelseite „Einkaufserlebnis Achterhoek“ des Bocholt-Borkener Volksblatts Ende Oktober 2017 Beachtung. Wir erinnern mit dem Oktober-Blatt 2018 an dieses Ereignis.
Die größte Neuentdeckung für unseren diesjährigen Heimatkalender haben wir beim Kinderfest der evangelischen Kirche in Suderwick getroffen. Die Natur- und Tierfotos von Raimo Schwagmeier haben uns Kalendermachern so gut gefallen, dass wir gleich mehrere davon in diesen Kalender aufgenommen haben.
Wie in den Jahren vor dem Jubiläumskalender 2017, der dem Thema „Grenze“ gewidmet war, mischen wir heuer wieder aktuelle Aufnahmen mit historischen Fotos und verteilen die Motive so auf die einzelnen Monatsblätter, dass sie jahreszeitlich passen; daher wird man kaum Wintermotive im Hochsommer finden. Bei den historischen Fotos ist dies manchmal ein bisschen schwierig, da nicht immer eindeutig die Jahreszeit zu ermitteln ist. Zweimal, im Januar und Dezember, vergleichen wir ein historisches Motiv mit einer aktuellen Ansicht.
Im nächsten Jahr 2019 wollen wir an die Gründung des Bürgerschützenvereins Suderwick von 1919 und an die Annexion von West-Suderwick an die Niederlande von 1949 – 1963 erinnern; in dieser Zeit stand ein Teil Suderwicks neben anderen Gebieten längs der Grenze unter niederländischer Verwaltung. Unser Juni-Motiv 2018 gibt einen Eindruck von der Situation neben der evangelischen Kirche in Suderwick zwischen 1949 und 1963. An diese Zeit erinnerte eine Wechselausstellung „Einmal Niederlande und zurück“, die bis zum 12. Juli 2014 im Medienzentrum Bocholt zu sehen war.
Wir möchten unsere Kalender-Nutzer aufrufen, uns zu beiden Erinnerungsdaten Fotos zu schicken, damit wir sie einscannen und ggf. für den Kalender verwenden können. Die Originale bekommen Sie umgehend wieder zurück.
Viel Freude beim Betrachten der Kalender-Bilder! Und natürlich wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und glückliches Jahr 2018!
Ihre Dinxperwicker Kalender-Macher
Verena Winter – Werner Brand – Bernd Brennemann – Joop van Reeken
Überblick Kalenderblätter 2018
Blatt
Motiv / Inhalt
Quelle
b) Bernd Brennemann
b) Joop van Reeken
Überblick über die Kalenderblätter 2018
„Aa-Fähre Dinxperwick“ (Aa-trekkpontje)
/in Bericht– den Grenzfluss „Bocholter Aa“ mit einer Selbstbedienungsfähre überqueren von Deutschland in die Niederlande und anders herum
Das Bocholter-Borkener Volksblatt hat am 7.10.2017 berichtet, dass der Rat über die Aa-Fähre beraten soll. Da der Heimatverein Suderwick die Idee für eine Selbstbedienungs-Fähre eingebracht hat und sich auch weiterhin hierfür einsetzt, hier nähere Informationen hierzu.
Zur Idee „Aa-Fähre“
Schon seit 2014 besteht die Idee, an der Bocholter Aa in Höhe des Übertritts in die Nieder-lande am Vierknotenpunkt der Orte Bocholt-Suderwick (D), Aalten-Dinxperlo (NL), Isselburg-Anholt (D) und Oude IJsselstreek Gendringen (NL) in Höhe des Restaurants „Brüggenhütte“ für Wanderer und Radfahrer eine „Selbstbedienungsfähre“ über den Grenzfluss zu installieren und zu betreiben. Die Idee entstand beim Heimatverein Suderwick und findet eine positive Resonanz. Insbesondere die Touristikunternehmen der umliegenden Gemeinden sind begeistert. Die „Aa-Fähre“ wäre ein herausragendes Projekt und besonders reizvoll, weil sie Tourismus, Flusserleben, Landschaft, Kultur und Geschichte verbindet. Sie wäre auch ein hervorragendes Bindeglied zwischen den Regionen Bocholter Aa im Westmünsterland auf der deutschen und der Region Oude IJssel in Gelderland auf der niederländischen Seite zwischen Velen und Doesburg. So argumentiert der Heimatverein.
Was ist eine „Selbstbedienungsfähre“
Die Idee stammt aus vielen Beispielen aus den Niederlanden und dem Rheinland (z.B. an der Niers und an der Lippe). Die Bedienung ist denkbar einfach. Nach Betreten der Fähre wird diese durch das Betätigen eines Kurbelrades oder Ziehen an einem Seil über den Fluss bewegt. Das Heranholen der Fähre an das jeweilige Ufer funktioniert in gleicher Weise über die dort angebrachten Kurbelräder oder Seile. Besonders reizvoll und anziehend ist diese Art der Beförderung für Familien, die mit Kindern unterwegs sind. Man könnte auch über eine Art großes „Tretboot“ nachdenken. Es gibt sogar schon Fähren, die mit Sonnenkollektoren ange-trieben werden.
Warum eine „Aa-Fähre“?
Die „Aa-Fähre“ wäre ein herausragendes Projekt. Sie würde die Grenzregion noch erlebnis-reicher machen. An dem angedachten Standort berühren sich Deutschland und die Nieder-lande. Er ist touristisch bereits jetzt ein Anziehungspunkt. Der grenzüberschreitende Touris-mus lässt sich hier aber noch weiter ausbauen. Einige Ideen hierzu bestehen schon.
Die vorgesehene Stelle ist der „Knotenpunkt“ der Regionen Bocholter Aa und Oude IJssel zwischen Velen und Doesburg. An dieser markanten Stelle führen regional bedeutsame Fahrrad- und Wanderrouten vorbei, die gut beworben und angenommen werden. So zum Beispiel:
Von großem Vorteil ist, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Hotel/Restaurant („Brüggenhütte“) befindet, dass sich insbesondere auf Radfahrer eingestellt hat.
Bisher verlassen Ausflügler, die über den Radweg auf der südlichen deutschen Seite der Bocholter Aa in Richtung Doesburg oder Velen fahren oder wandern, nicht ohne weiteres den Fluss, um über die in der Nähe bestehende Brücke einen Abstecher nach Dinxperlo oder Suderwick zu machen. Eine Fähre hingegen würde auf besondere Art darauf neugierig machen, was die andere Seite denn wohl interessantes zu bieten hat. Sie würde dazu ani-mieren, hier auf spektakuläre Art zu Wasser auf die niederländische Seite zu wechseln. Wie funktioniert das und fühlt sich das an? Das wird man sich fragen und ausprobieren wollen. Es bietet sich an nach dem Abenteuer „Einmal Niederlande und zurück“ über das Wasser weiter am Fluss entlang zu fahren. Man kann aber auch nach der Flussüberquerung zu Lande den Weg durch Suderwick und Dinxperlo fortsetzen. Dort warten spannende „Grenzerlebnisse“ wie Grenzbüdekes, bronzene Zöllner oder Schmuggler, ein Grenslandmuseum und einige andere Projekte, die informativ und sehenswert sind. Erleben kann man auch, wie es sich in einem „Versuchsgarten Europas“ lebt. Auch kann man sich die Provianttasche mit typisch deutschen oder niederländischen Leckereien auffrischen oder in deutsche oder nie-derländische Restaurants oder Cafés einkehren. Kurzum: Eine „Aa-Fähre“ würde noch mehr Ausflügler nach Dinxperlo und Suderwick locken.
Ein erster Anlauf scheiterte. „LEADER“ eröffnet neue Möglichkeiten.
Die Idee des Heimatvereins wurde von der Gemeinde Aalten positiv aufgegriffen. Die Stich-ting Achterhoektourisme sagte hierfür bereits eine Förderung in Höhe von 50.000 € zu. Mit diesem Geld hätte die Fähre gebaut und in Betrieb genommen werden können. Die Bereit-stellung dieser Mittel macht deutlich, dass auf der niederl. Seite diese Idee sehr positiv auf-genommen wurde. Voraussetzung für die Förderung war aber, dass das Projekt hätte bis Ende 2015 in Betrieb genommen werden müssen. Als sich absehen ließ, dass das aufgrund der noch zu klärenden komplizierten deutschen und niederländischen wasserrechtlichen Vo-raussetzungen hierfür nicht zu realisieren war, wurde mit diesem Geld bei Rekken (NL) eine Selbstbedienungsfähre für Wanderer über die Berkel gebaut. Eine Chance für die hiesige Region wurde somit leider bereits vertan.
Inzwischen sind sowohl die Regionen Bocholter Aa auf der deutschen und Achterhoek auf der niederländischen Seite sogenannte LEADER-Region geworden. LEADER ist ein europä-isches Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raumes und lässt Zuschüsse bis zu 65 % erwarten. Der Heimatverein Suderwick hat vorgeschlagen, dass die LEADER-Koordinatoren der Gemeinden Bocholt, Isselburg, Aalten und auch Oude IJsselstreek sowie die „Touristiker“ dieser Gemeinden mit Unterstützung des Managements für die LEADER-Regionen nach Wegen suchen, wie die Aa-Fähre als grenzüberschreitende Projekt gemein-sam realisiert werden könnte. Die Idee hat somit weiterhin eine realistische Chance, verwirk-licht zu werden. Man muss sie nur nutzen wollen. Allerdings ist hierfür noch zu klären, ob die Fähre wasserrechtlich genehmigt würde, wer ggf. hierfür Projektträger wird und von wem die Fähre unterhalten und betrieben würde. Die „Touristiker“ innerhalb der LEADER-Region Bocholter Aa würden jedenfalls eine Aa-Fähre sehr begrüßen. Die Idee wurde sogar für so gut befunden, dass sie schon im Rahmen der Bewerbung beim Land NRW als LEADER-Region als Projektidee mit ins Feld geführt wurde.
Vom Internationalen Beratungsausschuss der Stadt Bocholt und der Gemeinde Aalten wurde dieser Vorschlag in seiner Sitzung am 26.10.2016 ebenfalls sehr begrüßt. Die Verwaltungen wurden aufgefordert, sich hiermit zu beschäftigen. Das wurde auch in der letzten Sitzung am 5.10.2017 noch einmal deutlich bekräftigt. Auch der Rat der Stadt Bocholt soll sich nun mit diesem Thema befassen. Als nächster Schritt soll von Fachleuten abschließend geklärt wer-den, ob an der vorgesehenen Stelle eine Fähre technisch und rechtlich möglich ist. Sollte das der Fall sein, muss ein Projektträger gefunden oder gebildet werden. Danach könnten Fördermittel beantragt werden. Dass sie für dies Projekt fließen, davon kann man ausgehen. Es würde in hohem Maße viele Kriterien für eine Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von 65 % erfüllen.
Nach Meinung des Heimatvereins Suderwick und auch anderer Befürworter bietet sich für die Einrichtung und den Betrieb eine grenzüberschreitende Vereinbarung zwischen den an der Aa gelegenen Gemeinden, anderen öffentlichen oder privaten Trägern und Vereinen oder Stiftungen an. Die relativ geringe Belastung für die Zukunft würde sich dann auf mehreren Schultern verteilen.
Der Heimatverein Suderwick ist überzeugt, dass eine Aa-Fähre „Dinxperwick“ und auch die Regionen Bocholter Aa und Oude IJssel sehr gut schmücken und noch attraktiver machen würde. „Auf zu neuen Ufern“ an der Bocholter Aa und am Aa-Strang mit einer „Aa-Fähre“!
Stand Oktober 2017
Foto: ADFC NRW