Teilnehmerrekord bei der 2. Grenzsteinwanderung in diesem Jahr

Letzte Etappe findet am 12. Februar 2017 statt

Die 2. Grenzsteinwanderung in diesem Jahr brachte einen Teilnehmerrekord. Rd. 800 Teilnehmer machten sich auf den Weg von Winterswijk-Ratum nach Zwillbrock. Hierunter auch viele aus dem Verbreitungsgebiet des BBV. Den bisherigen Teilnehmerrekord verzeichnete man bei der 1. Etappe der Wanderungen in 2016, als von Suderwick/Dinxperlo bis zur Kreuzkapelle 570 Teilnehmer wanderten.

Am 12.02.2017 steht in diesem Jahr die letzte Etappe der Grenzsteinwanderungen an. Es geht von Oldenkott (NL)- Wennewick (D) nach Zwillbrock. Extra für diesen Wandertag öffnen auch diesmal die Besitzer einmalig ihr Gelände oder Landgut und bescheren somit den Teilnehmern ein optimales „Grenz-Erlebnis“.

Dank der Zustimmung der Grundstückseigentümer wird „querfeldein“ gewandert, immer nahe am Grenzverlauf entlang und wie es die Witterungsverhältnisse zulassen. Ein alter Kommiesenpatt, der durch eine Wallhecke führt, wurde eigens für die Wanderung wieder freigeschnitten. Eine Attraktion ist eine Brücke, die nur für diesen Tag durch das holländische Militär über die Berkel dort gebaut wurde, wo der Grenzverlauf Holland – Deutschland durch die Berkel führt.

Der Wanderweg entlang der Grenzsteine vom historischen Grenzstein Nr. 1 in Oldenkott – Wennewick bis nach Zwillbrock ist ca: 12 Km lang. Unterwegs sind Verpflegungsstationen eingerichtet.

Ausgangspunkt der Wanderung, zu der zwischen 9.oo Uhr und 12.oo Uhr gestartet werden kann, ist wie beim letzten Mal das Restaurant „Zum Kloppendiek“, Vreden-Zwillbrock Nr. 8 am Grenzübergang in der Nähe der barocken Kirche. Mehrere Pendelbusse bringen von dort die Wanderer nach Oldenkott – Wennewick zum Grenzstein Nr: 1. Von dort aus geht es Schildern nach über Stock und Stein zurück nach Zwillbrock.

Die 3. Grenzsteinwanderung wird von den Heimatvereinen von beiden Seiten der Grenze in der Region Vreden organisiert.

Vierte Grenzsteinwanderung von Ratum nach Kotten

Im Rahmen des Jubiläums „250 Jahre Grenze Westfalen-Gelderland“ fanden im vergangenen Jahr 3 Grenzsteinwanderungen an der deutsch-niederländischen Grenze entlang. Insgesamt mehr als 1.500 Wanderinnen und Wanderer machten sich auf den Weg, querfeldein über Wiesen und Felder und durch Wälder. Sie kamen nicht nur aus der Region, sondern auch von weit her von beiden Seiten der Grenze.

Aufgrund der überaus großen Resonanz und auf viele Nachfragen hin, finden diese Grenzsteinwanderungen nun eine Fortsetzung.

Im vergangenen Jahr ging es von Suderwick/Dinxperlo bis nach Kotten/Oeding. In diesem Jahr geht es in 3 Etappen von Kotten/Oeding bis zum historischen Wappengrenzstein Nr. 1, der zwischen Vreden-Wennewick und Oldenkott (NL) vor nun 251 Jahren als erster Grenzstein gesetzt wurde.

Die erste Wanderung findet am Sonntag, den 15. Januar statt. Gestartet werden kann ab dem Café Schreurs am Kottenseweg 119 in Winterswijk Kotten in der Zeit von 9 – 12 Uhr. Von dort fährt ein Bus die Teilnehmer nach Ratum, von wo aus die Grenze bis zum Ausgangspunkt erwandert werden kann. Bei sehr schlechtem Wetter kann man sich unter der Tel.-Nr. 0031 653735518 erkundigen, ob die Wanderung durchgeführt wird. Empfohlen werden geländefähige Wanderschuhe für die etwa 12 Kilometer lange Wanderung.

Die beiden nächsten Etappen werden am 29. Januar und 12. Februar von Ratum nach Zwillbrock bzw. von Oldenkotte nach Zwillbrock stattfinden.

Die Wanderungen werden organisiert von Heimatvereinen / Historischen Kringen von beiden Seiten der Grenze von Kotten/Oeding bis Eibergen/Ammeloe.

Wer den Abschied nicht scheut, der wird mit Abenteuer, Erfahrungen und einem reichen Leben belohnt

Foto: DPL Nieuws

Zum Abschied von Bert Berghoef als Bürgermeister der Gemeinde Aalten (1.10.2005 16.01.2017) würdigt auch der Heimatverein Suderwick seine Verdienste.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Berghoef, lieber Bert,

zu Ihrem Abschied als Bürgermeister der Gemeinde Aalten möchten wir uns insbe-sondere ganz herzlich für die Unterstützung für die grenzüberschreitenden Projekte in „Dinxperwick“ bedanken. In Ihrer „Amtszeit“ sind einige bemerkenswerte Ideen umgesetzt worden, bei denen wir hervorragend mit Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengearbeitet haben. Ich erinnere an die „Weltkugel“, an den „Schlagbaum“ an der Brüggenhütte, die Markierungen der Grenze, die Präsentation der Grenzsteine an der Keupenstraat und insbesondere auch an das „Büdeken“ an der Grenze zwischen Sporker Straße und Heelweg. Hierzu etwas Humorvolles: Sie haben persönlich dazu beigetragen, dass wir das einzige mir bekannte Problem mit der Gemeinde Aalten gelöst haben. Es ging darum, ob auch auf der niederländischen Seite auf der Grünanlage, wo der „Schmuggler mit Hahn“ steht, Rosen als Bodendecker gepflanzt werden durften, wie auf der gegenüberliegenden deutschen Seite. Die deutschen Gärtner halten diese Bodendecker für pflegeleicht, die niederländischen Gärtner nicht. Wahrlich, ein nur kleines Problem, aber Sie haben es gelöst. Erfreuen Sie sich gerne bei Besuchen an der Grenze an den Rosen und schmunzeln Sie.

Ihre letzte Amtshandlung in Suderwick fand im Rahmen des Abschlusses des Jubiläumsjahres „250 Jahre Grenze“ statt. Möge unser Heimatkalender mit den Gewinner-Fotos des Wettbewerbs sie an die Schönheiten und Besonderheiten hier an unserer Grenze erinnern. Sie haben zwar nur einige von den 250 Jahren daran mitgewirkt, dass die Dinxperloer und Suderwicker sich gut im Hause Europas verstehen, es waren aber sehr gute Jahre.

Wir wünschen Ihnen einen erfüllten Rückblick, gute Erinnerungen an nette Menschen, Abenteuer und ein gesundes und reiches Leben für den nächsten Lebensabschnitt!

Ihr / Dein

Johannes Hoven

Suderwicker Heimatkalender 2017 jetzt erhältlich

Heimatverein sucht historisches Foto von der ehemaligen Katholischen Volksschule Suderwick

1933 erbaute Katholischen Volksschule Suderwick (Quelle Johannes Boland, „250 Jahre St. Michael-Kirche“)

Der Heimatverein Suderwick sucht dringend ein Foto von der in 1933 erbauten katholischen Volksschule in Suderwick, die in 1966 durch die spätere Pfarrer-Wiggerschule ersetzt wurde. Am jetzigen Kerkpatt, wo sie früher gestanden hat, soll eine Tafel aufgestellt werden, die über die Geschichte aller katholischen Schulen informiert, die es in Suderwick gegeben hat. Sie war über Jahrhunderte mit der wechselvollen politischen und religiösen Historie von Suderwick verknüpft. Insgesamt gab es in Suderwick 3 katholische Schulen. Das erste Schulgebäude wurde 1814 errichtet. Es steht noch und wird heute als Wohnhaus am Kerkpatt südwestlich von der Michaelskirche genutzt. Das zweite nicht mehr existierende Schulgebäude aus 1933, das südlich der Kirche errichtet wurde, erlebte eine spannende Zeit, als Suderwick-West und somit auch die Volksschule von 1949 bis 1963 unter niederländische Auftragsverwaltung gestellt war. In dieser Zeit konnten Pläne verhindert werden, sie in eine niederländische Schule umzuwandeln. Eine Zeit lang war einer der beiden Klassenräume mit einer Dinxperloer Schulklasse belegt. So kann es durchaus sein, dass auch noch in Dinxperloer Familien Fotos von der Schule vorhanden sind.

Neben der Informationstafel über die Geschichte der Schulen sollen künftig Gegenstände ausgestellt werden, die an die in 2015 abgebrochene Pfarrer-Wiggerschule erinnern. So zum Beispiel der sichergestellte Grundstein und eine Abschrift der Urkunde über die Grundsteinlegung.

Dem Heimatverein Suderwick ist aus öffentlichen Quellen nur das diesem Aufruf beigefügte Foto bekannt, auf dem die Katholische Volksschule aus 1933 dargestellt ist. Es ist im Buch „250 Jahre St. Michael-Kirche“ von Johannes Boland abgedruckt. Da es unscharf ist, suchen wir noch ein besseres Foto. Wer ein Foto zur Verfügung stellen kann, möge sich bitte an Johannes Hoven (Tel. 02874 22 72) wenden.

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Schulausflug 1951/52 (Quelle Johannes Boland, „250 Jahre St. Michael-Kirche“)

Abschluss 250 Jahre Grenze Westfalen – Gelderland in Suderwick

Am 23. Oktober 2016 fand die Abschlussveranstaltung zum Jubiläum „250 Jahre Grenze Westfalen-Gelderland“ im GrenzBlickAtelier in Suderwick statt. Auch der Heimatverein Suderwick hat zum Jubiläumsprogramm, zur Wanderausstellung und zu der hierzu erschienenen Jubiläumsbroschüre einiges beigetragen. Entnehmen Sie der angehängten Pressemitteilung der Stadt Bocholt hierzu Näheres.

Von dem Link: http://reeken.viewbook.com/album/250jahregrenzeveranstaltung.html
können hierzuFotos herunter geladen werden. Es erscheint – je nach Browser – das Menü oben links oder unten rechts, wenn man mit der Maus darüber geht. Das Menü zeigt dann an, was man tun kann: Slideshow / Download / Versenden.

Bitte bei einer Veröffentlichung der Fotos den jeweiligen Fotografen nennen.
– Dies ist bei den Event-Fotos: Joop van Reeken/GBA
– Bei den Gewinnerfotos stehen jeweils die Namen darunter.

Auf der Webseite www.grenz-blick.eu wird ebenfalls über die Veranstaltung ausführlich berichtet.


Wir hoffen und werden gerne unseren Beitrag dazu leisten, dass die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Heimatvereine und historischen Vereine an beiden Seiten der Grenze fortgesetzt wird. Wir unterstützen gerne die Vereinbarung über die künftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit der deutschen und niederländischen Gemeinden. Mögen vor allem die Menschen, die nicht nur gute Zeiten an der Grenze erlebt haben, hiervon profitieren. Es ist interessant und spannend an der Grenze zu leben. Tragen wir alle auch weiterhin dazu bei, dass Grenzen verbinden und keine Hindernisse sind.

Ihr Heimatverein Suderwick


Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 25. Oktober 2016

Europabüro #Bocholt: Gelungene Abschlussveranstaltung zum 250-jährigen Jubiläum der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden

Fotoausstellung zum Leben an der Grenze eröffnet

Bocholt (EUBOH). Am Sonntag, 23. Oktober 2016, endete die einjährige Veranstaltungsreihe zu „250 Jahre Grenze“ im GrenzBlickAtelier in Bocholt- Suderwick. Sie lieferte Einblicke in die gesamte Veranstaltungsreihe und der Grenzgeschichte. Außerdem unterzeichneten Vertreter der beteiligten Gemeinden eine Erklärung über grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Zukunft. Im Anschluss wurden die Gewinner des Fotowettbewerbes mit dem Thema „das Phänomen Grenze D/NL“ bekannt gegeben.

Hanni Kammler, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bocholt, und Bert Berghoef, Bürgermeister der Gemeinde Aalten, begrüßten das geladene Publikum. In ihren Reden betonten beide die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zudem dankten beide allen Mitwirkenden, die zum größten Teil ehrenamtlich an der Veranstaltungsreihe “250 Jahre Grenze“ mitwirkten.

Potenzial bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit
Die verbesserte und engagiertere grenzüberschreitende Zusammenarbeit bestätigten auch Henk te Kulve und Hans-Georg Wilkes, Initiatoren des Jubiläums. In den Veranstaltungen der vergangenen zwölf Monate sei das Potenzial der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erkannt worden, man habe die Leute „geweckt“ und somit große Erfolge erzielt, so die Redner. Gelungen sei das Projekt aber erst, meinten sie weiter, wenn es auch in Zukunft weitergeführt werde.

Viele erfolgreiche Veranstaltungen in den vergangenen 12 Monaten erinnerten an das Grenzjubiläum zwischen Gelderland und Westfalen. Zu Beginn des Jahres 2016 fand beispielsweise die Grenzsteinwanderung statt, an der sich rund 1.600 Menschen beteiligten. Unter dem Motto „Der rote Faden der Grenze verbindet“ kamen zum euregionalen Symposium am 24. September 2016 zahlreiche Menschen von beiden Seiten der Grenze in der alten Calixtuskirche von Groenlo (Niederlande) zusammen, bei dem die Geschichte und die Zukunft an der deutsch-niederländischen Grenze im Mittelpunkt stand. Außerdem gehörten die Renovierung von Grenzsteinen und die Wanderausstellung „250 Jahre Grenze Westfalen-Gelderland“, die anhand von Karten, Bildern und Dokumenten aus Archiven die Geschichte der Grenze bis in die Gegenwart erzählte, zur Veranstaltungsreihe.

Vertrag über grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Höhepunkt der Abschlussveranstaltung war die Unterzeichnung der Erklärung „250 Jahre Grenze“ über die künftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Sie beinhaltet die Absicht, das Gemeinschaftsprojekt eines grenzüberschreitenden Austausches und einer Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden in dem Zeitraum 2017 – 2020 fortzusetzen und zu unterstützen.

Die Erklärung wurde von den nachfolgenden Gemeinden und Verbänden unterzeichnet:

• Stadt Bocholt
• Stadt Borken
• Stadt Isselburg
• Gemeinde Südlohn
• Stadt Vreden
• EUREGIO
• Gemeente Aalten (Niederlande)
• Gemeente Oost Gelre (Niederlande)
• Gemeente Berkelland (Niederlande)
• Gemeente Winterswijk (Niederlande)

Auch die Gemeinde Doetinchem (Niederlande) stimmte der Erklärung zu. Ein Vertreter konnte aufgrund von Terminüberschneidungen nicht an der Abschlussveranstaltung teilnehmen.

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung
Die Abschlussveranstaltung endete mit der Eröffnung der Fotoausstellung mit dem Thema „Das Phänomen Grenze D/NL“. Die Bürgerinitiative Dinxperwick organisierte in Zusammenarbeit mit dem GrenzBlickAtelier einen Fotowettbewerb, bei dem das Phänomen der deutsch-niederländischen Grenze auf originelle Art und Weise fotografisch festgehalten werden sollte.

Die Sieger des Wettbewerbs erhielten einen Fotoworkshop sowie einen professionellen Druck ihres Gewinnerfotos.

• Gewinner der Kategorie Erwachsene:
1. Platz: Jeroen de Jong (Gaanderen, NL)
2. Platz: Claudia Opgen-Rhein (Bocholt, D)
3. Platz: Erik Lichtenberg (Apeldoorn, NL)
4. Platz: Henk te Riet (Winterswijk, D)
5. Platz: Bernd Brennemann (Suderwick/Dinxperlo, D)

• Gewinner der Kategorie Judgend:
1. Platz: Max Willemsen, 9 Jahre alt (Silvolde, NL)

• Gewinner der Kategorie Schulen:
1. Platz: Het Assink Lyceum, 1k (Eibergen, NL)

Öffnungszeiten der Ausstellung
Die Ausstellung kann noch von Freitag, 28. Oktober 2016, bis Sonntag, 30. Oktober 2016, sowie von Freitag, 4. November 2016, bis Sonntag, 6. November 2016, von 12 bis 17 Uhr im GrenzBlickAtelier, Hahnenpatt 15 a, 46399 Bocholt-Suderwick, besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Pressekontakt: Stadt Bocholt – Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Europabüro, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon +49 2871 252222, E-Mail: petra.taubach@mail.bocholt.de

Erklärung vergrößern? Bitte auf Bild klicken.

Jubiläumsmagnolie für den Kirchenchor St. Michael gepflanzt

Der Baum wartet schon

Wie bereits auf unserer Webseite angekündigt, hat der Heimatverein dem Kirchenchor St. Michael Suderwick zum 140. Geburtstag eine Magnolie geschenkt. Erst einmal provisorisch wurde sie nun vor der Chorprobe am 24. November 2016 zwischen Kirche und Michaelstreff gepflanzt. Sie steht vorläufig noch im Container, weil der endgültige Standort noch nicht festgelegt werden konnte. Man will erst abwarten, bis die neuen Parkplätze fertig sind. Danach soll der Baum dort gepflanzt werden, wo er sich harmonisch in das Gesamtbild des Umfeldes der Kirche einfügt. Der vom Chor Vision für den Baum geschenkte „organische Dünger“ wurde noch nicht in den Boden eingearbeitet. Wie man aber auf einem festgehaltenen Foto sieht, schmeckte der ebenfalls geschenkte „Flüssigdünger“ offensichtlich allen Anwesenden. Er motivierte sogar zum Singen von Liedern wie „Hohe Tannen“ und „Schnaps, das war sein letztes Wort“ (wir sind ehrlich, letzteres Lied wurde vom Heimatverein angestimmt). Das waren Lieder, die der Heimatverein und Edmund Schlütter vom Chor Vision dem Kirchenchor bislang noch nicht zugeordnet hatten. Die Gesangsdarbietungen zeugten allerdings von einer hohen Qualität des Chores und seiner auch weniger musikalischen Gäste. Es hat Spaß gemacht.

Der Heimatverein wünscht dem Baum gutes Gedeihen und dem Kirchenchor bei seinem Anblick viele schöne Erinnerungen an frohe und gesellige Stunden. Mögen viele sich an ihm erfreuen!


Der Standort wird markiert


Mit vereinten Kräften geht es besser


Der Text der Gratulation wird vorgelesen


Flüssigdünger und Lieder für ein gutes Gedeihen

Fotos: Bernd Brennemann

Jahresausflug der Backgruppe

Der diesjährige Jahresausflug führte die Mitglieder der Backgruppe nach Gemen. Am Donnerstag, den 29. 9., traf sich die Gruppe auf dem Dorfplatz, um in Privatautos gemeinsam nach Gemen zu fahren.

Hier wurden wir vor dem „Heimathaus Haus Grave“ von Herrn Albert Rentmeister herzlich empfangen. Das ca. im 17. Jahrhundert errichtete Haus Grave ist ein Ackerbürgerhaus, das bis 1984 noch bewohnt und bewirtschaftet war. Es steht unter Denkmalschutz und wurde um 1990 liebevoll restauriert. Seit 1993 benutzt der Heimatverein Gemen es als Heimathaus.

Herr Rentmeister gab uns hier einen Überblick über die Geschichte Gemens und des Heimathauses. Das Haus Grave war dann Ausgangspunkt für einen kurzen Rundgang durch den Ort und diente auch als Hintergrund für das obligatorische Gruppenfoto.

Der Ortskern von Gemen ist in seiner mittelalterlichen Baustruktur noch erhalten, sodass die Sehenswürdigkeiten des Ortes nahe beieinanderstehen. Unsere Zeit reichte für die Besichtigung der Marienkirche und des Schlosses.

Zuerst gingen wir den kurzen Weg vom Heimathaus zur „Marienkirche mit Klosteranlage“. Begonnen wurde ihr Bau 1705 als Kapelle. Vollendet wurden Kirche und Klosteranlage 1756. Im Inneren beeindruckt die (kleine) Kirche durch ihre barocke Fülle.

Das Wasserschloss Gemen ist ein imposanter Bau, der 962 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der ursprüngliche Haupthof („Gamin“ = Gemen) wurde dann über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut, bis er 1411 sein heutiges Aussehen erreichte. Wir konnten in die Eingangshalle der heute als Jugendburg genutzten Anlage gelangen. Schon hier konnte man einen guten Eindruck von der Gesamtanlage bekommen.

Abschluss des Tages war das gemeinsame Kaffeetrinken in einer gemütlichen Gaststätte im Ortskern. Der Ausflug hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen.

Fotos: Bernd Brennemann

Wanderausstellung „250 Jahre Grenze“ wurde eröffnet

Bertie Bussink eröffnet

Wie bereits angekündigt, wird die bereits in mehreren Orten entlang der Grenze gezeigte Wanderausstellung „250 Jahre Grenze Westfalen-Gelderland“ zum letzten Mal in Dinxperlo zu sehen sein. Die Ausstellung wurde ergänzt durch lokale Geschichte durch die Stiftung Bewaar´t Olde, den Heimatverein Suderwick und Ben Maandag aus Dinxperlo. Lassen Sie sich durch diesen Bericht über die Eröffnung der Ausstellung anstecken, die interessante Ausstellung zu besuchen. Herzlich willkommen!

Wanderausstellung im ehemaligen Dinxperloer Rathaus

Die Wanderausstellung wird vom 10. bis zum 22. Oktober 2016 im ehemaligen Rathaus der Gemeinde Dinxperlo, Raadhuisstraat 8 gezeigt. Sie ist während der Öffnungszeiten der VVV zu besichtigen: Montag bis Samstag 10.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.30 Uhr. In dieser Zeit kann dort auch eine Broschüre über die Grenzgeschichte erworben werden.


Geschichtsfreunde sind neugierig


Es gibt viel zu lesen und zu sehen


Auch Ben Maandag stellt aus


Man muss sich Zeit lassen

Fotos: Bernd Brennemann

Heimatverein schenkt eine Magnolie zum 140. Geburtstag des Kirchenchores St. Michael Suderwick

Der Kirchenchor St. Michael Suderwick feierte am 9. Oktober 2016 sein 140-jähriges Bestehen. Das war für den Heimatverein Suderwick ein Grund, den Kirchenchor zu würdigen und ihm zu gratulieren. Es ist nicht nur die Tatsache, dass der Chor zu den ältesten Kirchenchören in Bocholt gehört, die ihn so besonders macht. Ihn unterscheidet von den anderen Chören in der Stadt, dass er als ökumenischer Kirchenchor auftritt und auch einige Niederländer dort singen. Dass der Klang und das Können des Chores herausragend sind, davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher des sehr stimmungsvollen Festgottesdienstes überzeugen. Dass auch die Geselligkeit groß geschrieben wird, das konnte man bei dem anschließenden Empfang im Restaurant „Brüggenhütte“ gut spüren.

Überrascht hat der Heimatverein den Kirchenchor mit einem besonderen Geschenk. Es ist eine Magnolie „Magnolia kobus Chorus Caecilia-Suderwick“. Bäume werden gerne zu besonderen Anlässen gepflanzt und erinnern noch viele Jahre an den Grund. Der Heimatverein hat sich gedacht, dass ein Baum, der auf dem Gelände zwischen der Michaelskirche und dem Michaelstreff stehen könnte, zum einen das Umfeld der Kirche und somit auch das Ortsbild verschönert und zum anderen die Sängerinnen und Sänger an den Übungsabenden oder Kirchgängen an das Jubiläum erinnert. Übrigens hat der Chor „Vision“ dem Kirchenchor auch gratuliert. Als Geschenk entschied man sich für Pflanzerde und organischen Dünger für den Baum. Der „flüssige Dünger“ wird beim Pflanzen des Baumes nachgereicht und hoffentlich allen gut bekommen.

Lesen Sie gerne unseren „Glückwunschbrief“.

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