Zum Thema Kiesabbau: Heimatverein gibt weitere Stellungnahme ab

Dank an die „Bürgerinitiative Dinxperwick“ 

Inzwischen ist es hinreichend bekannt, dass der Regionalrat entschieden hat, dass vorerst in Suderwick kein Kies abgebaut wird. Dieses Ergebnis verdanken wir ganz besonders den Aktivitäten der „Bürgerinitiative Dinxperwick“, die u.a. die Frage des Bedarfs sehr stark in den Vordergrund gebracht haben. Sie hat die in den Raum gestellten Zahlen, die nun korrigiert wurden, schon frühzeitig angezweifelt. Ohne das große und kompetente Engagement der Bürgerinitiative wäre ein Kiesabbau in Suderwick wohl nicht verhindert worden. Hierfür bedanken wir uns insbesondere bei dem unermüdlichen Vorsitzenden Werner Brand und seinen vielen Mitstreitern. 

Auch der Heimatverein Suderwick nimmt Stellung zu bisher noch nicht vorgetragenen neuen Anregungen und Bedenken 

Nach Auswertung der im bisherigen Verfahren vorgetragenen Anregungen und Bedenken aus der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung sowie aus den Erörterungen, wurde der Planentwurf zum Regionalplan, der auch darüber entscheidet, ob und wo in Suderwick Kies abgebaut werden kann, überarbeitet und erneut ausgelegt. Während dieser erneuten Auslegung vom 07. Oktober bis zum 06. November 2013 hatten sowohl die Öffentlichkeit, die Behörden und die in Ihren Belangen betroffenen öffentlichen Stellen Gelegenheit, Stellung zu den wesentlichen Änderungen zu nehmen. Im Rahmen der Abwägung wollte die Bezirksregierung nur diejenigen Stellungnahmen berücksichtigen, die sich auf wesentliche Änderungen beziehen und bisher nicht vorgetragene, neue Anregungen und Beden-ken beinhalten. 

Als Heimatverein haben wir hierzu eine Stellungnahme zu einem Thema abgegeben, die nach unserem Wissen bisher noch nicht erörtert worden war und bei der wir eine neue Anregung gegeben haben. Der Auslöser hierfür war, dass wir hier in Suderwick und Dinxperlo oft so denken und handeln, als gäbe es die Grenze nicht. Das heißt, dass z.B. eine Regionalplanung nicht an der Grenze halt machen dürfte, sondern man gemeinsam grenzüberschreitend die Weichen für die Zukunft stellt. Bis-her hatte man die Provinzverwaltung und auch die niederländischen Träger öffentlicher Belange (z.B. die Gemeinde Aalten) nur über Vorhaben informiert und Gelegenheit gegeben, sich hierzu zu äußern. Man wird auch einiges abgestimmt haben. Das ist uns zu wenig. Wer stellt sicher, dass die Provinz-verwaltung nicht irgendwann auch auf den Gedanken kommt, den Kiesabbau auch auf der niederl. Seite zu ermöglichen. Das wäre sicher fatal für „Dinxperwick“. Deswegen haben wir vorschlagen, dass die Bezirksregierung es nicht bei einer nur Anhörung oder Abstimmung mit der Provinzverwal-tung belässt, sondern man verbindlich für beide Seiten der Grenze in einer Gemeinschaftsarbeit die-sen Teil der Regionalplanung angeht. 

Hier unsere Stellungnahme an die Bezirksregierung als PDF Download.

Ausstellung „Einmal Niederlande und zurück: Suderwick-West unter Niederländischer Auftragsverwaltung, 1949 – 1963“

Am 1. August 2013 – jährte sich die Rückübertragung von Suderwick-West und anderer Orte aus der niederländischen Auftragsverwaltung zum 50. Mal. Mit Blick auf dieses historische Datum wurde unter dem Titel „Einmal Niederlande und zurück“‚ eine Wanderausstellung erstellt, die sich ausführlich mit der Geschichte der niederländischen Auftragsverwaltung deutscher Gebiete (1949-1963) beschäftigt. Der Heimatverein Suderwick hat die Stichting Cultuur en Grensgeschiedenis und das Stadtarchiv Bocholt auf der Suche nach zeithisto-rischen Dokumenten und Zeitzeugen unterstützt, die nun in der Ausstellung u.a. auch von der Grenzkorrekturzeit in Suderwick erzählen. 

Die Ausstellung ist vom 8. Januar bis 9. Februar 2014 im Haus der Niederlande, Zunftsaal, Alter Steinweg 6/7, Mu¨nster zu sehen. Die Ausstellung wird voraussichtlich im Juni 2014 auch in Bocholt gezeigt. 

Informationen zur Ausstellung:
Die von der deutsch Stichting Cultuur en Grensgeschiedenis verantwortete Wanderausstel-lung „Einmal Niederlande und zuru¨ck“ widmet sich einem weitgehend vergessenen Kapitel der deutsch-niederla¨ndischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg: der niederla¨ndischen Annexionspolitik, ihren Ursachen und Folgen und ihren Auswirkungen auf die Menschen in den betroffenen Grenzgebieten im Westen Deutschlands. Die Vorgeschichte der in der Ausstellung thematisierten niederla¨ndischen Gebietsforderun-gen beginnt mit der Invasion deutscher Truppen in das Ko¨nigreich der Niederlande im Jahre 1940. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 blieb das Land von der Wehrmacht besetzt. Als Deutschland kapitulierte, wurden angesichts des hunderttausendfach erlittenen Unrechts und der dramatischen Verwu¨stungen Stimmen laut, die großfla¨chige Gebietsabtretungen als Wiedergutmachung fu¨r die unter deutscher Besatzung entstandenen Kriegsscha¨den einforderten. Mit Zustimmung der alliierten Siegerma¨chte, die die Gebietsanspru¨che der Niederlande auf ein Minimum beschra¨nkten, wurden im Fru¨hjahr 1949 schließlich einige kleinere Grenzvera¨nderungen im Umfang von 69 Quadratkilometern vorgenommen. Die ca. 10.000 Bewohner in den hiervon betroffenen deutschen Do¨rfern und Orten lebten daraufhin 14 Jahre lang unter niederla¨ndischer „Auftragsverwaltung“, bis nach langwierigen Vertragsverhandlungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Ko¨nigreich der Niederlande ein Ausgleich zustande kam, der den Weg frei machte fu¨r die Ru¨ckgliederung der Selfkant-Do¨rfer im westlichsten Zipfel Deutschlands bei Geilenkirchen und Heinsberg sowie von Elten am Niederrhein und von Suderwick-West im Mu¨nsterland. 

Mit Blick auf das historische Datum des 31. Juli 2013, an dem sich die Ru¨cku¨bertragung der Grenzstreifen zum 50. Mal ja¨hrte, gru¨ndete sich die Stichting Cultuur en Grensgeschiedenis in Amsterdam, um mit Hilfe zahlreicher Projektpartner und Fo¨rderer die Wanderausstellung „Einmal Niederlande und zuru¨ck“ zu realisieren. Gezeigt werden viele seltene Originalobjekte aus der Zeit der Auftragsverwaltung, die in einem gemeinsamen, u¨bergeordneten Kontext noch nie der O¨ffentlichkeit pra¨sentiert worden sind. Die Leihgaben spiegeln eindrucksvoll wider, welche Umbru¨che und Vera¨nderungen die „Holla¨ndische Zeit“ mit sich brachte, die in den einstigen Annexionsgebieten bis heute in besonderer Weise nachwirkt. 

Die Ausstellung im Haus der Niederlande ist vom 8. Januar bie 9. Februar zu sehen. O¨ffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr. 

 

„Einmal Niederlande und zurück“:
Auf dem Bild sind die Vertreter von Suderwick und Dinxperlo zu sehen, die bei der Eröffnung der Ausstellung dabei waren. Sie betrachten ein Exponat, das die damalige Situation in Suderwick-West darstellt. Es sind von links nach rechts: Wilhelm Kemink (Deutsch-Niederl. Geschichtsverein), Freek Diersen (als Vertreter der Gemeinde Aalten), Bertie Bussink (Stichting Bewaar´t Olde Dinxperlo), Johannes Hoven (Heimatverein Suderwick) und Ben Maandag (Grenslandmuseum Dinxperlo). Sie betrachten gerade eines der Ausstellungsstücke, das die damaligen Situation in Suderwick-West darstellt. In der Ausstellung sind auch Dokumente zu sehen, die Zeitzeugen aus Suderwick zur Verfügung gestellt haben.

Eine ungewöhnliche Sammlung sucht ihre Bestimmung

Liebe Heimat- und Kulturfreunde,

der Heimatverein Suderwick unterstützt gerne sein langjähriges und aktives Mitglied Günter Holtmann bei seiner Suche danach, dass eine ungewöhnliche Sammlung öffentlich präsentiert und für die Nachwelt erhalten werden kann.

Günter Holtmann hat dem Heimatverein Suderwick seine über viele Jahrzehnte zusammen-getragene aus über 160 Exponaten bestehende Themen-Sammlung „Körperwärmespender“ als Geschenk angeboten. Der Heimatverein Suderwick sieht bedauerlicherweise allein schon wegen hierfür in Suderwick hierfür nicht vorhandener geeigneter Räumlichkeiten zur Zeit und auch in Zukunft keine Möglichkeit, eine derartige Sammlung zu übernehmen.

Die Sammlung wäre eine Bereicherung für jedes Museum oder Heimathaus. Deswegen möchten wir auch bei Heimatvereinen oder Museen Interesse an der Sammlung wecken. Herr Holtmann würde bei einer Übergabe in Form einer Schenkung die Betreuung der Sammlung und Daten-pflege für die Website weiterhin zusichern.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Lesen und erfahren Sie nachstehend gerne mehr über die ungewöhnliche Sammlung.

Informationen zur Sammlung „Körperwärmespender“ von Günter Holtmann

Neben staatlich geförderten Museen und Sammlungen engagieren sich auch private Sammler für die Erhaltung von in Vergessenheit geratenen Kulturgütern. Dabei können sicherlich nicht alle Sammlungen kulturhistorischen Ansprüchen gerecht werden. Die Körperwärmespender-Sammlung und das Webportal von Günter Holtmann dürfte hier jedoch eine Ausnahme bilden.

Körperwärmespender, ein Sammelbegriff für Wärmesteine, Wärmflaschen und Wärmepfannen, finden sich als Einzelstücke vorwiegend in Heimatmuseen oder Heimatstuben. Vorgenannte, jedoch wesentlich umfangreichere Sammlung soll dem Besucher nicht nur einen regionalen, sondern einen Gesamtüberblick über die Wärmespender geben, die in den letzten Jahrhunderten in Europa verwendet wurden. Die Entwicklungsgeschichte dieser wärmetechnisch sehr unterschiedlichen Geräte ist infolge des rasanten technischen Fortschritts über Jahrhunderte hinweg in Vergessenheit geraten und bis in ihre Ursprünge z.T. auch noch nicht erforscht.
Im Internetportal www.koerper-waermespender.de finden sich viele, bisher als verloren geglaubte Dokumente, die die Entwicklungsgeschichte der Körperwärmespender eindrucksvoll dokumentieren und deren Entdeckung unbedingt für die Nachwelt erhalten bleiben sollte.

Mit einer alten kupfernen Wärmflasche fing es vor über fünfzig Jahren an. Heute umfasst die Sammlung von Günter Holtmann über 160 Exponate. Sie besteht aber nicht nur aus Wärm-flaschen, Wärmesteine, Wärmepfannen und Wärmekisten gehören auch dazu. Als Wärmekisten bezeichnet man die regional sehr unterschiedlich gestalteten Fußstövchen und andere mit Holzkohle befeuerte Wärmespender. Wegen der Vielzahl unterschiedlicher, vor allem mundartlicher Bezeichnungen werden sie heute mit dem weit einprägsameren Sammelbegriff „Körperwärmespender“ belegt.

Körperwärmespender sind bei Hobbysammlern nicht sehr bekannt, man findet sie jedoch oft in Heimatmuseen oder Heimatstuben. Das sind Museen, die die historische Entwicklung eines Ortes und seiner oft als „Heimat“ charakterisierten Region anhand von zusammengetragenen Exponaten und Dokumenten zeigen. Hier findet man jedoch nur selten eine größere Anzahl dieser Exponate. Die Beschreibung der dort gezeigten Exponate beschränkt sich meist auf die regionalen Bezeichnung und die Zeitspanne in der sie gefunden oder verwendet wurden.

Über die Entstehungsgeschichte dieser in Form, Material, Funktion, sowie die Art wie diese so unterschiedlichen Geräte „aufgeheizt“ werden, finden sich in Museen und bis zur Jahrtausend-wende im Jahre 2000, auch in der Literatur kaum Hinweise auf die geschichtliche Entwicklung.
Mit der zunehmenden Anzahl seiner Sammlungsexponate, stieg bei Holtmann auch die Neugier, wer die Wärmespender entdeckt oder erfunden hat und wie sie hergestellt wurden. Mit Hilfe des Internets erforschte er die geschichtlichen Hintergründe und mit der Einrichtung einer Internet-plattform zum Thema Körperwärmespender stellte er im Jahre 2005 seine bisher erzielten Forschungsergebnisse ins Internet. Damit ist die Geschichte der Körperwärmespende noch nicht vollständig erforscht, vor allem die Entdeckung der Wärmesteine in der Steinzeit bedarf noch einiger Nachforschungen, um sie auch endgültig belegen zu können.

Die bis zum Jahr 2000 als unbekannt, heute jedoch z.T. als verschollen geltende Geschichte der Körperwärmespender sind durch die Nachforschungen Holtmanns mittlerweile durchaus belegbar. Die Internetrecherchen in den letzten Jahren ergeben ein völlig neues Bild über die verschollene aber durchaus vorhandene Geschichte der Körperwärmespender. Bis zurück ins Mittelalter finden sich in den Internet-Wissensdatenbanken Dokumente in Form von Berichten, Beschreibungen, Expertisen, Zeichnungen und Gemälde, die die verschiedenen Körperwärmespender ,oft bis ins kleinste Detail, beschreiben. Die Suche wurde jedoch durch die vielen unterschiedlichen, oft auch durch die historisch über Jahrhunderte sich veränderten mundartlichen Bezeichnungen erheblich erschwert. Erst eine Zusammenstellung aller bekannten Bezeichnungen, es sind über hundert und die Suche danach im Internet führte zu diesem verblüffenden Ergebnis.

Sämtliche, in den letzten 10 Jahren entdeckten Dokumente (ca. 54.000 DIN-A4-Seiten!) sind auf der Website www.koerper-waermespender.de erfasst bzw. verlinkt und können dort eingesehen werden. Diese Dokumente bilden die Grundlage um die Geschichte der Körperwärmespender endgültig fertigstellen zu können.

Die Erhaltung der weltweit einmaligen Sammlung, in Verbindung mit der auf der Webseite hinterlegten Datenbank, dürfte von besonderem kulturhistorischem Interesse sein um für die Nachwelt erhalten zu werden. Aus Altersgründen möchte Holtmann seine Körperwärmespender-Sammlung mit der zugehörigen Informationsdatenbank an kulturhistorisch interessierte Vereine/Institutionen zur Weiterführung übergeben.

Wenn Sie Interesse an der Sammlung haben, wenden Sie sich gerne an:

Günter Holtmann
Krechtingerstraße 80
46395 Bocholt
Tel.: 02871-487773
Email: info (at) koerper-waermespender.de
URL: www.koerper-waermespender.de

Fahnenmast aus der Zeit von 1949 bis 1963 nun im Zeichen Europas

Jahrzehnte wurde er kaum wahrgenommen, der Fahnenmast Ecke Grenzweg / Sporker Str. in Suderwick gegenüber dem Dorfplatz. Und wenn, dachte man beim Anblick der Fahne an eine Bier-sorte, für die dort Reklame gemacht wurde.

Kaum jemand weiß, dass der Fahnenmast noch aus der Zeit von 1949 bis 1963 stammt, als sich Suderwick West unter niederl. Verwaltung befand. Die Grenze bildete der jetzige Grenzweg und der Mast stand zwischen dem niederländischen und der deutschen Zollschranke. Welche Flagge dort aufgezogen war und ob er zu Suderwick-Ost gehörte und die Reise „Einmal Niederlande und zurück“ mit machte, wissen wir nicht. Wenn er erzählen könnte, würde das jedenfalls Bände füllen, ranken sich doch viele Geschichten um die unliebsamen Zollformalitäten und die Einfälle, diese zu umgehen. Der „Schmuggel“ blühte. Dass es in diesem Jahr 50 Jahre her ist, das er eindeutig wieder deutsch wurde, ist eher Zufall und nicht bewusst geplant.

Das ist alles längst „Zollgeschichte“. Diese ist aber nicht nur in der Erinnerung älterer Suderwicker und Dinxperloer interessant. Auch viele Besucher der Orte mit dem kuriosen Grenzverlauf interessieren sich für sie. Aber auch unsere Kinder sollten sich durchaus daran erinnern, wie es früher war und hoffentlich nie mehr werden wird.

Neue Europafahne, Premiere in Suderwick
Schon seit einigen Jahren machen sich der Heimatverein Suderwick, die Stichting „Bewaar´t Olde Dinxperlo“ und Dinxpers Belang Gedanken, wie man in „Dinxperwick“ an die Grenzgeschichte erinnern kann. Grenzmarkierungen, „Büdeken“ oder Schlagbaum an der Brüggenhütte sind schon erste sichtbare Ergebnisse der Überlegungen. Wir arbeiten dabei insbesondere gut mit der Gemeinde Aalten und der Stadt Bocholt zusammen. Die Idee wird gut unterstützt.

Nun hat sich der Heimatverein Suderwick erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch der Fahnenmast aus der Zeit 1949 – 1963 an die frühere Grenzgeschichte erinnert und das Ortsbild verschönert.

Schülerinnen und Schüler des Berufs-Kollegs Bocholt-West haben den Mast in Anlehnung an die damaligen Zollschranken in rot-weiß lackiert. Mit der Gemeinde Aalten haben wir eine neue deutsch-niederländische „Europafahne“ kreieren und fertigen lassen. Die Stadt Bocholt war als Eigentümer beim Transport behilflich. Am 16.10.2013 wurde der Mast wieder aufgerichtet. Wer weitere Ideen hat oder mithelfen möchte, Dinxperwick zu verschönern und noch lebenswerter zu machen, möge sich gerne melden.

 

Der Fahnenmast wird seiner neuen Bestimmung übergeben

Der Mast überquert die „Grenze“

Die Grenzmarkierungen und das „Fahnentrio“ sind wie das „Büdeken“ Beispiele für die Attrak-tivitätssteigerung von „Dinxperwick“. Wir wollen die Grenzen nicht wieder „einführen“, sondern daran erinnern, wie es früher war. Jetzt leben wir Europa sei dank grenzenlos miteinander.

Freek Diersen, Manfred van Hagen und Johannes Hoven bei den Vorbereitungen.

Gemeinsam klappt alles besser.

Wir bedanken uns bei den Lehrern und Schülern des Berufs-Kollegs Bocholt-West für die tolle Unterstützung.

Fotos Bernd Brennemann

Suderwick-Dinxperlo, Etappenziel für Extremläufer Jäckel (2)

Wie angekündigt, wurde der Ultraläufer Heinz Jäckel am vergangenem Donnerstag (10.10.21013) am „Büdeken“ auf der deutsch-niederl. Grenze begeistert in „Dinxperwick“ empfangen. Er war unterwegs, um an 29 Tagen insgesamt 1.400 Km immer an den Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens entlang zu laufen und dabei Spenden für den Kinderschutzbund zu sammeln.

Er lief täglich etwa 50 Kilometer und kam auf seiner 10. Etappe aus Elten. Die letzten Meter lief er natürlich mit einem Bein in den Niederlanden und mit dem anderen in Deutschland. So etwas hatte er auch noch nie gemacht. Er war sichtlich beeindruckt vom kuriosen Grenzverlauf in Dinxperlo und Suderwick und dem herzlichen Empfang. Neben der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Bocholt, Frau Christel Feldhaar, Wethouder Henk Rijks, dem Vorsitzenden des Internationalen Beratungs-ausschusses Freek Diersen, dem Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Bocholt, Udo Schlütter aus Suderwick und Johannes Hoven vom Heimatverein Suderwick – der Heimatverein hatte den Empfang organisiert – bildeten auch einige Dinxperloer und Suderwicker ein Spalier auf der Grenze und bereiteten ihm ein herzliches Willkommen. Es kam auch einiges in die Spendendose.

Mit seiner Frau übernachtete Jäckel mit seinem Wohnmobil fast auf der Grenze. Ronnie Ponsen hatte nämlich auf dem Parkplatz seines Fitnesstudios dafür einen Platz unmittelbar an der Keupenstraat zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite von Heinz Jäckel: www.funrunner-hennef.desehen Sie alle weiteren Informationen.

Dokumente zur Abtrennung Suderwick-West gesucht!

In 2014 organisiert die „Stichting Cultuur en Grensgeschiedenis“ im deutsch-niederländischen Grenzgebiet eine Wanderausstellung unter dem Titel ‚Einmal Niederlande und zurück. Deutsche Gebiete unter niederländischer Auftragsverwaltung, 1949-1963‘.

Die Ausstellung wird auch über die Geschehnisse in Suderwick-West berichten. Hierfür werden noch materielle Zeugnisse, Hinterlassenschaften und/ oder Erinnerungsstücke an die Zeit gesucht, als Suderwick-West unter niederländischer Auftragsverwaltung stand. Nachdem bereits im Mai Zeitzeugen dazu eingeladen waren, über diese Zeit zu erzählen, wird nun am kommenden Donnerstagabend, den 10. Oktober, 17 Uhr – 20 Uhr im Raum des Heimatvereines am Dorfplatz neben dem Verbrauchermarkt Harmeling erneut Frau Friederich von der Stichting Cultuur en Grensgeschiedenis in Suderwick zugegen sein, um sich potentielle Leihgaben anzuschauen. Falls jemand noch interessante Dokumente, Unterlagen, Bildmaterial etc. besitzt, bitten die Stichting und der Heimatverein Suderwick und der deutsch-niederländische Geschichtsverein,, diese vorbeizubringen!

Von besonderen Interesse sind folgende Leihgaben:
– Bildmaterial/ Originalfotos
– historische Dokumente (u.a. Briefe, Schreiben an/ von der Gemeinde Dinxperlo/ niederl. Behörden etc.)
– Pässe (Schulpässe/ Grenzpässe etc.)
– Ansichtskarten und (gestempelte) Briefumschläge
– Beschilderungen (Strassen- und Ortsschilder/ Geschäftsschilder)
– Attribute des Schmuggelns
– Objekte aus dem Vereinsleben (Schützenverein, Fussball etc.)
– Schulzeugnisse und Schulmaterial (Hefte, Unterrichtsmittel etc.)

Es ist auch möglich, Frau Friedrich am nächsten Freitagmorgen zwischen 9.30 und 11.30 Uhr zu treffen. Dazu bedarf es einer Absprache mit Frau Friedrich,st.cultuurengrensgeschiedenis@gmail.com; Tel: 0031633058194 oder mit Johannes Hoven, Hildegard Schouwenburg oder Wilhelm Kemink aus Suderwick.

Rückfragen bitte an Johannes Hoven, Tel. 02874 22 72 oderjohannes.hoven@gmail.com

Suderwick-Dinxperlo, Etappenziel für Extremläufer Jäckel

Noch im September erzählte Günter Schmitt aus dem Saarland in Suderwick über seine Wanderung über 5.200 km entlang der deutschen Grenze mit seiner Beagle-Hündin Emma, die ihn auch nach Dinxperlo und Suderwick führte. Am Donnerstag, den 10.10. sind die beiden Grenzorte das Etappenziel eines weiteren außergewöhnlichen Laufes. Heinz Jäckel läuft seit dem 1.10. von seinem Wohnort Hennef aus an 29 Tagen 1400 km täglich 50 km immer an den Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens entlang. Hierbei sammelt er Spenden für den Kinderschutzbund.

Er trifft gegen 17:00 Uhr am Grenzübergang Sporker Straße/Heelweg ein, wo er am „Informations-Büdeken“ von Bocholts stellvertretender Bürgermeisterin Christel Feldhaar und Henk Rijks, Wethouder von der Gemeinde Aalten, empfangen wird. Sie werden sich in einer Dokumentenrolle und auf einem T-Shirt eintragen, die bei seiner Rückkehr in Hennef meistbietend versteigert werden.

Der 65-jährige ist ein Extrem- und Ultraläufer. So hat er u.a. am Deutschlandlauf über 1250 km teilgenommen und ist er 1150 km quer durch Frankreich vom Atlantik bis zum Mittelmeer gelaufen. 2009 bestritt er den Transeuropalauf , der ihn 4500 km von Bari bis zum Nordkap in 64 Tagen führte. Im vergangenem Jahr lief er 4282 km einmal rund um Deutschland.

Unterstützt wird Heinz Jäckel in Suderwick vom Heimatverein, der auch seine Übernachtung fast unmittelbar auf der Grenze organisiert. Man gab dem Sportler den Tipp , dass er in Dinxperlo und Suderwick nicht nur an der Grenze entlang laufen kann, sondern hierbei auch mit jeweils einem Bein in den Niederlanden und in Deutschland laufen kann. Der kuriose Grenzverlauf macht es möglich. Der Heimatverein Suderwick hofft, dass möglichst auch viele Dinxperloer und Suderwicker dem Extremsportler einen schönen Empfang bereiten, der auch jetzt wieder für einen guten Zwecke unterwegs ist.

Auf seiner Webseite www.funrunner-hennef.de sehen Sie alle weiteren Informationen.

Einladung zu einer Lesung über Grenzen, Heimat und Begegnungen mit Menschen

Einladung zu einer Lesung über Grenzen, Heimat und Begegnungen mit Menschen

„Auf vier Pfoten und zwei Füssen“

5200 km entlang der deutschen Grenze 

Wann? Samstag, 07-09-2013: 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Wo? im GrenzBickAtelier am Hahnenpatt 15A in Suderwick

Bebilderte Lesung mit dem Grenzwanderer, Buchautor und Journalisten Günter Schmitt über seine Grenzwanderung, die ihn auch nach Suderwick/Dinxperlo führte! 

Vom Saarland aus ging es entlang der Grenzen zu Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Die Küsten an Nord- und Ostsee erwanderte er ebenso wie die Grenzgebiete zu Polen, Tschechien und Österreich. Von dort führten die Wege für Günter Schmitt und Beagle Emma entlang des Bodensees bis zur französischen Grenze und schließlich zurück zum Startpunkt. 

Acht Monate waren Herr und Hund unterwegs, bei jedem Wetter, auf unterschiedlichstem Terrain. Dabei war Günter Schmitt stets begleitet von der Grundidee, den Begriffen „Heimat“ und „Grenze“ nachzuspüren: in sich selbst und bei den Menschen, denen er begegnet ist. Diese Begegnungen – mit Menschen, aber auch der Natur- machen den besonderen Reiz seines Abenteuers aus. 

Eintritt: € 10,00 (Inkl. 1 Getränk)
Anmeldung: info@grenz-blick.eu oder unter der Nummer 0049(0)15122678191

Einladung zum Seminar Obstbaumschnitt und zur Pflege einer Obstbaumwiese

Einladung

Datum: Samstag, 13. April 2013
Zeit: 10:00 – 15:00 Uhr
Ort: Hof Schepers, Bettingsbusch 9, Bocholt-Spork
Theoretische und praktische Anleitung: Dr. Karl-Wilhelm Zens, Zülpich
Anmeldungen: möglichst bis 10.4. bei Wilhelm Schepers, Tel. 02871 488111 / mobil 0171 – 1972 666 oder Johannes Hoven, Tel. 02874 2272
Gebühr einschl. Imbiss: 10 Euro.

Die Heimatvereine Suderwick und Spork bieten gemeinsam mit dem Sporker Landwirt Wilhelm Schepers wie im Vorjahr wieder ein Tagesseminar zum Obstbaumschnitt an. Erklärt wird der richtige Baumschnitt in Theorie und vor allem in der Praxis.

Als „Übungsbäume“ dienen etwa 15 Jahre alte Obstbäume in verschiedenen Sorten, die vor rund 15 Jahren im Zuge des Landschaftplanes Bocholt-West von der Unteren Landschaftsbehörde in Spork gepflanzt wurden und jetzt der Pflege bedürfen.

Dr. Karl-Wilhelm Zens aus dem rheinischen Obstanbaugebiet Zülpich hat bereits im vergangenen Jahr durch seine Fachkunde und anschauliche Art seines Vortrages die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckt. Entgegen landläufiger Meinung, wonach Obstbäume im Winter beschnitten werden sollten, ist der Zeitpunkt des Wachstums-beginns – so auch der April – besser geeignet.

Obsterträge standen bei der seinerzeitigen Pflanzung in Spork nicht im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, zum Erhalt des münsterländischen Landschaftsbildes beizutragen und vielen Tieren einen notwendigen Lebensraum zu schaffen. Deswegen sind ab 13 Uhr auch Naturfreunde eingeladen, die den Obstbaumschnitt einigermaßen beherrschen und mithelfen wollen, die schöne Streuobstwiese in Spork zu erhalten. Sie können dabei Ihre Kenntnisse auffrischen und zahlen keine Gebühr.

Bitte Baumsägen und Astscheren mitbringen!

Einladung zum Seminar Obstbaumschnitt und zur Pflege einer Obstbaumwiese

Einladung 

Datum: Samstag, 13. April 2013
Zeit: 10:00 – 15:00 Uhr
Ort: Hof Schepers, Bettingsbusch 9, Bocholt-Spork
Theoretische und praktische Anleitung: Dr. Karl-Wilhelm Zens, Zülpich
Anmeldungen: möglichst bis 10.4. bei Wilhelm Schepers, Tel. 02871 488111 / mobil 0171 – 1972 666 oder Johannes Hoven, Tel. 02874 2272
Gebühr einschl. Imbiss: 10 Euro. 

Die Heimatvereine Suderwick und Spork bieten gemeinsam mit dem Sporker Landwirt Wilhelm Schepers wie im Vorjahr wieder ein Tagesseminar zum Obstbaumschnitt an. Erklärt wird der richtige Baumschnitt in Theorie und vor allem in der Praxis. 

Als „Übungsbäume“ dienen etwa 15 Jahre alte Obstbäume in verschiedenen Sorten, die vor rund 15 Jahren im Zuge des Landschaftplanes Bocholt-West von der Unteren Land-schaftsbehörde in Spork gepflanzt wurden und jetzt der Pflege bedürfen. 

Dr. Karl-Wilhelm Zens aus dem rheinischen Obstanbaugebiet Zülpich hat bereits im vergangenen Jahr durch seine Fachkunde und anschauliche Art seines Vortrages die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckt. Entgegen landläufiger Meinung, wonach Obstbäume im Winter beschnitten werden sollten, ist der Zeitpunkt des Wachstums-beginns – so auch der April – besser geeignet. 

Obsterträge standen bei der seinerzeitigen Pflanzung in Spork nicht im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, zum Erhalt des münsterländischen Landschaftsbildes beizutra-gen und vielen Tieren einen notwendigen Lebensraum zu schaffen. Deswegen sind ab 13 Uhr auch Naturfreunde eingeladen, die den Obstbaumschnitt einigermaßen beherrschen und mithelfen wollen, die schöne Streuobstwiese in Spork zu erhalten. Sie können dabei Ihre Kenntnisse auffrischen und zahlen keine Gebühr. 

Bitte Baumsägen und Astscheren mitbringen!

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